Grußwort des Bürgermeisters:
„Ehrenamt beeindruckt“

Senden -

Bürgermeister Sebastian Täger zieht in einem Grußwort zum Jahreswechsel eine überaus positive Bilanz der 2017 geleisteten ehrenamtlichen Arbeit.

Samstag, 30.12.2017, 12:12 Uhr

Sebastian Täger freut sich, dass sich auch 2017 wieder viele Menschen in der Gemeinde uneigennützig für das Gemeinwohl eingesetzt haben.
Sebastian Täger freut sich, dass sich auch 2017 wieder viele Menschen in der Gemeinde uneigennützig für das Gemeinwohl eingesetzt haben. Foto: sff

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um Menschen zu danken, die sich im zurückliegenden Jahr besonders für unser Gemeinwohl eingesetzt haben.

So haben zwei Großbrände 2017 deutlich gemacht, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für unsere Sicherheit in Senden ist. Durch den koordinierten Einsatz aller drei Löschzüge konnte Schlimmeres verhindert werden, weil die Mitglieder der Feuerwehr viele Stunden ihrer Freizeit für Übungen, Lehrgänge und Einsätze für unseren Schutz opfern. Hierfür gilt ihnen ein ganz besonderer Dank! Die Brände haben aber auch gezeigt, wie hilfsbereit und engagiert viele Menschen sind, wie das Beispiel der vom Brand betroffenen Sendener Tafel gezeigt hat.

Auch das Engagement des Bürgerbusvereins hat mich beeindruckt. Rund 4000 Fahrgäste in den ersten drei Monaten zeigen, wie wertvoll auch diese Einrichtung ist und wie gut der Start durch Ehrenamtliche vorbereitet wurde.

Einige Vereine feierten 2017 Jubiläen. So blickten die Kunstschule Senden und die KuKiS auf 25 erfolgreiche Jahre zurück, in denen sie durch Ausstellungen, Kurse und die Beteiligung an Festen das kulturelle Gemeindeleben bereichert haben. Mit einer beeindruckenden Feier wies der Hospizkreis Senden zum 20-jährigen Bestehen auf sein wichtiges Unterstützungsangebot hin.

Es gab aber auch Neues zu erleben, wie das von vielen Vereinen organisierte internationale Begegnungsfest, die ersten Konzerte im Schloss Senden, ein feucht-fröhliches Open-Air-Kino auf dem Hörster Platz, die gelungene Neugestaltung der St.-Laurentius-Kirche und vieles mehr. Schön, dass es so ein breitgefächertes Engagement in unserer Gemeinde gibt!

Die Tageseinrichtungen „Steverspatzen“ und „Davertgeister“ wurden eröffnet und neue Gruppenräume bei St. Urban und St. Johannes eingeweiht. Zum August 2018 wird noch ein weiterer Kindergarten am Huxburgweg das Betreuungsangebot vergrößern. Den Trägern der Tageseinrichtungen, den Erzieher/innen sowie den Eltern danke ich im Namen von Rat und Verwaltung für ihre Unterstützung und Geduld.

Geduld gilt es auch bei anderen Vorhaben zu haben. Einige Großprojekte wie die naturnahe Umgestaltung der Stever sowie die Kanalplatz- und Neugestaltung des Sendener Ortskernes (ISEK) wurden in 2017 begonnen und werden in den kommenden Jahren fortgesetzt. Für 2018 stehen unter anderem mit der Steverhallensanierung, dem Umbau des Feuerwehrhauses in Bösensell sowie weiteren Baumaßnahmen an den Schulen neue große Aufgaben an. Politik und Verwaltung haben sich viel vorgenommen.

Trotz der großen Summen für Investitionen sieht der Haushaltsentwurf 2018 rund 1,5 Millionen Euro für freiwillige Leistungen, im Wesentlichen zur Unterstützung des Ehrenamtes, vor. Gerade die vielen kleineren Beträge, die hierunter veranschlagt sind, zeigen oft die größte Wirkung. Denn das Engagement der Menschen vor Ort macht unsere Gemeinde so lebenswert. Ihnen, den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich um die jüngsten und ältesten, um schwache, kranke, geflüchtete oder einsame Mitmenschen kümmern, die sich in Sport-, Musik-, Kultur-, Schützen- und Heimatvereinen, in den Kirchen, Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, der Nachbarschaft oder einfach nur so engagieren, gilt mein besonderer Dank!

Ich wünsche allen engagierten Menschen bei ihrer Arbeit weiterhin viel Erfolg und Freude sowie den Bürgerinnen und Bürgern Sendens ein friedvolles und zufriedenes Jahr 2018!

Sebastian Täger

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