Weihnachtskrippe Warten aufs Christkind

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Ihre Weihnachtskrippe und das Ensemble, das die Verkündigung an die Hirten darstellt, haben die Klarissen im Kloster St. Klara aufgebaut. Wie in jedem Jahr können die Sendener die Figurengruppen zu den Gottesdiensten sehen – und ab 27. Dezember zu bestimmten Zeiten.

Von Christian Besse
Die Krippe steht. Schwester Gracia (l.) und Schwester Fidelis freuen sich auf die Sendener, die die Heilige Familie besuchen wollen.
Die Krippe steht. Schwester Gracia (l.) und Schwester Fidelis freuen sich auf die Sendener, die die Heilige Familie besuchen wollen. Foto: chrb

Nur das Christkind fehlt noch. Ihre Weihnachtskrippe und das Ensemble, das die Verkündigung an die Hirten durch den Engel des Herrn darstellt, haben nun die Klarissen-Kapuzinerinnen im Kloster St. Klara aufgebaut.

„Insgesamt zwei Tage sind wir immer damit beschäftigt“, verrät Schwester Gracia, die die Figuren und Bäume gemeinsam mit Schwester Fidelis und Schwester Michaela aufbaute. „Die Figuren sind nach und nach gestiftet worden“, sagt Schwester Fidelis. „Die erste 1956, der letzte der Heiligen Drei Könige ist 1965 dazugekommen.“ Seitdem sind beide Ensembles sozusagen feste Größen. Mit einer Ausnahme: „Die Figuren werden in jedem Jahr ein wenig anders aufgestellt“, verrät Schwester Fidelis.

Der Besuch der Krippe und der Figurengruppe der Verkündigungsszene gehört für viele Sendener zum Weihnachtsfest dazu. Wie in jedem Jahr können sie die beiden Ensembles bis zu deren Abbau an den Sonntags-Gottesdiensten sehen – und natürlich zur Christmette, die Heiligabend um Mitternacht beginnt sowie zu den Messen am ersten und am zweiten Weihnachtstag, jeweils um 10 Uhr.

Außerhalb der Gottesdienste können Weihnachtskrippe und Verkündigungsszene ab 27. Dezember (Mittwoch) sonntags von 14.30 bis 16 Uhr sowie werktags von 9 bis 11.30 Uhr und von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr besichtigt werden. Ausnahmen sind der Neujahrstag und der 6. Januar.

Das Christkind wird übrigens am Heiligabend in seine Krippe gelegt – sozusagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Denn dann sind die Klarissen unter sich.

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