Tolle Bilanz des Open-Air-Kinos: „Highlight für Ottmarsbocholter Gemeinschaftssinn“

Ottmarsbocholt -

Über großes Lob der Filmstiftung NRW freuen sich die fünf Ottmarsbocholter Vereine, die das Open-Air-Kino organisiert und durchgeführt haben. Obendrein wurde der erwirtschaftete Überschuss für karitative Zwecke gespendet.

Von Ulrich Reismann
Starke Solidarität: Vertreter der Landfrauen, des Landwirtschaftlichen Ortsvereins, des SC Blau-Weiß, des Heimatvereins und der Kolpingsfamilie spendeten den Überschuss vom Open-Air-Kino an die Caritas, das Ferienlager, die Messdiener und die Pfadfinderinnen.
Starke Solidarität: Vertreter der Landfrauen, des Landwirtschaftlichen Ortsvereins, des SC Blau-Weiß, des Heimatvereins und der Kolpingsfamilie spendeten den Überschuss vom Open-Air-Kino an die Caritas, das Ferienlager, die Messdiener und die Pfadfinderinnen. Foto: ure

Einmalig: Das war vor drei Wochen das abendliche Kino unter freiem Himmel auf der Horst. Einmalig: Das trifft auch auf die Organisation durch Landfrauen, Landwirtschaftlichen Ortsverein, Blau-Weiß, Kolpingsfamilie und Heimatverein zu. Jedenfalls in den Augen der Vertreter der Film- und Medienstiftung NRW. Wie eine Dorfgemeinschaft zusammenhält und dabei den Eindruck erweckt, dass hier ein Rad ins andere greift, sei „einfach unglaublich“.

Auf diesen Nenner lässt sich das Resümee bringen, welches die Initiatorin des „Open-Air-Kinos“, Birgit Schulte Spechtel, am Freitag gegenüber den WN zog. „Unser Planungs-Treffen mit der Filmstiftung NRW hat gerade mal 30 Minuten gedauert, dann waren wir schon durch“, beschrieb Bruno Rennack vom SC Blau-Weiß das, was Ottmarsbocholt ausmacht. Die Profis von der Filmstiftung waren verwundert: „Woanders brauchen wir dafür zwei Wochen“, waren ihre Worte. Das Ergebnis waren Verkaufsstände der Vereine, die dem Ziel dienten, vorab den Gaumen der Zuschauer zu verwöhnen.

„Sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung sind – ungeachtet des miserablen Wetters – ein neues Highlight für den Ottmarsbocholter Gemeinschaftsgeist gewesen“, freuen sich Schulte Spechtel und Rennack. Und weil das so toll gelaufen ist, wurde bereits eine ähnliche Veranstaltung für Jung und Alt angedacht. Es müsse ja nicht wieder eine (recht teure) Filmvorführung sein. Die Vereine hätten da auch bereits neue Ideen.

Würstchen, Käseplatten, Süßigkeiten und Getränke hatten die Vereine vor der Kinovorführung angeboten, und „my store“ stiftete Wein. Hierbei entstand ein Überschuss von 400 Euro, der an die Caritas, das Ferienlager, die Messdienern sowie die Pfadfinderinnen zu gleichen Teilen gespendet wurde. Die Aufführung war durch Sparkasse, Volksbank und Raiffeisen-Genossenschaft mit 1500 Euro gesponsert worden. Damit konnten 50 Prozent der Kosten abgedeckt werden, die andere Hälfte übernahm das Land NRW.

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