Dorfentwicklung in Darup
Wichtige Impulse gesetzt

Darup -

Die Daruper haben viele Ideen, wie sie ihr Dorf noch lebenswerter machen können. Die wurden jetzt gesammelt.

Dienstag, 13.02.2018, 16:02 Uhr

Lukas Wietfeld vom Büro Wolters und Partner moderierte den Dorfspaziergang und den anschließenden Workshop, an dem sich die Daruper intensiv beteiligten.
Lukas Wietfeld vom Büro Wolters und Partner moderierte den Dorfspaziergang und den anschließenden Workshop, an dem sich die Daruper intensiv beteiligten. Foto: Iris Bergmann

„Es war eine sehr konstruktive und effiziente Veranstaltung.“ Kerstin Juta-Wiggeshoff vom Fachbereich Bauen und Planen der Gemeinde Nottuln freute sich. Knapp 30 Daruper hatten sich am Samstag zum Dorfspaziergang mit anschließendem Workshop eingefunden. Die Veranstaltung war ein weiterer Schritt im Rahmen des Dorfinnenentwicklungskonzeptes Darup, das die Gemeinde gemeinsam mit den Bürgern entwickelt.

Der Dorfspaziergang führte zu einigen Stellen, für die Veränderungen gewünscht sind. Moderiert von Lukas Wietfeld vom Planungsbüro Wolters und Partner, begann der Gang am Kindergarten, wo die Parkplatz- und Verkehrssituation angesprochen wurde. Weiter führte der Weg entlang der Coesfelder Straße. Hier sind drei geplante Maßnahmen so weit fortgeschritten, dass sie bereits in diesem Jahr umgesetzt werden: Zum einen werden Straßenüberquerungen in Form von Zebrastreifen angelegt, Fahrbahneinengungen sowie ein Radfahrerschutzstreifen geschaffen. „Diese ersten Maßnahmen sind bereits in trockenen Tüchern“, wusste Juta-Wiggeshoff. An dieser Stelle kam noch der Vorschlag, für den Bereich zwischen Kirche und Bäckerei eine andere Pflasterung zu nehmen, um dadurch eine Art kleinen Dorfkern zu kennzeichnen.

Wichtiges Thema waren auch die Verkehrsregeln an der Kreuzung Roruper Straße, Coesfelder Straße, Billerbecker Straße. Vor allem für Schüler, die zur Schule oder zum Bus gehen, sei die Situation schwierig. Weiter wurden der Schulhof und die Schulwege, der zentrale Parkplatz gegenüber der Pizzeria „Grotteria“, die leer stehende „Alte Diele“ und auch der Kirchplatz thematisiert. Für Letzteren hat sich bereits eine Initiative gebildet, die für den Bereich erste Skizzen für einen Mehrgenerationenpark gemacht hat. Für die vorhandenen sogenannten Restgrünflächen können sich die Daruper Patenschaften vorstellen, die für Bäume oder Grünflächen übernommen werden.

All diese Ideen wurden in den Arbeitsgruppen nach dem Spaziergang im Alten Hof Schoppmann zusammengefasst und vertieft. Kerstin Juta-Wiggeshoff zieht Bilanz: „Es hat Freude gemacht zu sehen, dass die Leute sich konstruktiv eingelassen haben.“

Wie geht es weiter? Im Frühjahr wird es ein zweites Bürgerforum geben, in dem die Ergebnisse zusammengefasst und präsentiert werden. Wolters und Partner wird dann den Maßnahmenkatalog schneidern. Ziel ist es, diesen im Gemeindeentwicklungsausschuss und im Rat beschließen zu lassen. „Und das noch vor der Sommerpause“, hofft Juta-Wiggeshoff. Danach werden dann – je nach finanzieller Lage – die Prioritäten gesetzt, um Darup Schritt für Schritt noch lebenswerter zu machen.

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