Appelhülsener Kolping-Karneval
Kunstrasen, Sambazug, Toilettengeld

Appelhülsen -

Hoch her ging es wieder im Bürgerzentrum, als Prinz Guido I. und Prinzessin Birgit I. mit ihrem Narrenvolk feierten.

Sonntag, 11.02.2018, 17:02 Uhr

Den Schlüssel haben sie: Prinz Guido I. und Prinzessin Birgit I. überwanden den Bann, den die als Hexe verkleidete Bürgermeisterin Manuela Mahnke über ihn gelegt hatte.
Den Schlüssel haben sie: Prinz Guido I. und Prinzessin Birgit I. überwanden den Bann, den die als Hexe verkleidete Bürgermeisterin Manuela Mahnke über ihn gelegt hatte. Foto: Iris Bergmann

„Wir wollen nicht sondieren, wir wollen nicht koalieren, wir wollen regieren!“ Prinz Guido I. und Prinzessin Birgit I. machten zu ihrem Amtsantritt eine selbstbewusste Ansage. Die beiden sind das neue Regentenpaar der Appelhülsener Kolpingsfamilie und wurden am Samstagabend auf dem „Fröhlichen Kolping-Karneval“ (FKK) im Bürgerzen­trum Schulze Frenking feierlich proklamiert.

Die Insignien der Macht übernahmen sie von Prinz Frank I. und Prinzessin Karin I., die sich in den „närrischen Ruhestand“ verabschiedeten und es ihren Nachfolgern überließen, sich den Rathausschlüssel zu besorgen. Das war nicht ganz einfach. Hatte doch die als Hexe verkleidete Bürgermeisterin Manuela Mahnke einen Bann über den Schlüssel gelegt, den Prinz Guido und Prinzessin Birgit jedoch souverän brechen konnten.

Nottuln: Kolping-Karneval in Appelhülsen

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Das neue Prinzenpaar plant einige Änderungen: So soll Nottuln ein Abstellgleis bekommen, auf dem ein Sambazug einfahren darf. Auch werden die beiden Majestäten eine Kolping-Karnevals-Plakette einführen, von deren Einnahmen dann der Ascheplatz in Kunstrasen verwandelt werden kann. Zum Fußballspielen soll dann auch eine Mannschaft der „St. Martoni“ aus Nottuln eingeladen werden.

Mark Thieme und Tobias Strege führten in diesem Jahr in Wildwest-Manier durch das bunte Programm, zu dessen Höhepunkten wieder die Auftritte der Tanzgruppen des SV Arminia Appelhülsen zählten. Die „Sun­shines“ als jüngste Truppe begeisterten mit Tänzen nach Disneyfilm-Musiken – natürlich entsprechend kostümiert. Michelle Jäckel und Vanessa Wessels trainieren die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer. Die „Sternschnuppen“ mit Trainerin Bianca Handrup rockten den Saal. Nach bekannten Hits zeigten sie eine anspruchsvolle Choreographie und erhielten dafür riesigen Applaus. Ebenso wie die „Rock‘n‘Roses“, die „auf Safari“ gingen, oder besser: tanzten – und die Zuschauer begeisterten.

Dazwischen legten die legendären „Speisboys“ aus Schapdetten eine flotte Sohle aufs Parkett, und die kfd-Theatergruppe sinnierte über das Stückchen Hefe in jeder Frau.

So richtig ablästern durfte wieder Dechant Norbert Caßens zusammen mit Mecki Riegelmeyer. Die beiden stiegen als Josef und Josefa in die Bütt und nahmen unter anderem die letzte Gemeinderatssitzung wie auch die neue Trauerhalle aufs Korn. Mit Letzterer wollen sie Reibach machen: Es soll eine Sanifair-Toilettenanlage eingebaut werden, die pro Besuch einen Euro kostet, wovon 50 Cent bei der späteren Beerdigung angerechnet werden.

Ja, es gab wieder eine Menge zu lachen, zu schunkeln und zu tanzen beim FKK im Bürgerzentrum.

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