Verkehrsunfall in Appelhülsen
Feuerwehr befreit Verletzten

Nottuln/Appelhülsen -

Am Donnerstagnachmittag rückte die Feuerwehr zu zwei weiteren Einsätzen aus. In Appelhülsen war ein Autofahrer verunglückt, in Nottuln war eine Ölspur abzustreuen.

Donnerstag, 08.02.2018, 18:02 Uhr

Auf dem Dach liegend landete der Unfallwagen an der Sendener Straße im Seitengraben. Die Feuerwehr barg den Fahrer aus seinem Auto und sicherte die Unfallstelle.
Auf dem Dach liegend landete der Unfallwagen an der Sendener Straße im Seitengraben. Die Feuerwehr barg den Fahrer aus seinem Auto und sicherte die Unfallstelle. Foto: Frank Vogel

Was für ein Tag für die Feuerwehrleute in der Gemeinde! Nicht nur auf der Autobahn 43 mussten die ehrenamtlichen Helfer tätig werden. Am Nachmittag ereigneten sich zwei weitere Unfälle, zu denen die Feuerwehrleute ausrücken mussten.

Wie Wehrführer Johannes Greve im WN-Gespräch mitteilte, waren zunächst der Löschzug Nottuln und die Löschgruppe Darup alarmiert worden, weil eine Ölspur sich durch Nottuln zog. Aus dem Industriegebiet Nottuln kommend, hatte ein Trecker Öl verloren und eine Spur erzeugt, die sich über die Schapdettener Straße durch den Kreisverkehr die Ortsdurchfahrt hinunter bis zur Einmündung Stiftsstraße erstreckte.

Der Alarm lief um 14.50 Uhr auf. „Und auf der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde ein Verkehrsunfall in Appelhülsen gemeldet“, schilderte Johannes Greve. Das war um 15.02 Uhr. Die Daruper Kameraden übernahmen die Ölspur, sicherten die Straße ab und nahmen die dicksten Flecken vorsorglich auf. Die Beseitigung der gesamten Spur übernahm dann ein Spezialunternehmen.

Auto überschlug sich 

Die Nottulner Kameraden fuhren weiter nach Appelhülsen, wohin auch die Appelhülsener als Feuerwehr vor Ort und die Schapdettener Löschgruppe ausgerückt waren. Auf der Sendener Straße zwischen Bahnübergang und Einmündung Industriestraße war ein Autofahrer laut Polizeiangaben beim Wiedereinscheren nach einem Überholmanöver mit seinem Pkw in den rechten Seitengraben geraten. Das Auto überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Der 21-jährige Fahrer war in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

„Nach Absprache mit dem Notarzt haben wir zunächst versucht, mit Schere und Spreizer die Person seitlich aus dem Auto zu bergen“, berichtete Einsatzleiter Udo Henke. Doch dann habe sich herausgestellt, dass es sicherer ist, den Mann durch das Heck aus dem Auto zu holen. Mit einem Rettungstransportwagen wurde der schwer verletzte Mann zu einem Krankenhaus gebracht.

30 Feuerwehrleute waren vor Ort und kümmerten sich nicht nur um das Unfallopfer, sondern sicherten auch die Unfallstelle an der viel befahrenen Landstraße. Die Bergung des Fahrzeugs erledigte ein hinzugerufener Abschleppdienst.

Um 16.15 Uhr beendeten die Feuerwehrleute den Einsatz und meldeten das an Johannes Greve in Nottuln. „Wir werden hier sicher noch eine Stunde vor Ort sein müssen“, schätzte der Leiter der Feuerwehr. Was für ein Tag.

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