Autobahn 43
Brennender Pkw und Unfall mit fünf Fahrzeugen

Nottuln/Senden/Dülmen -

(aktualisiert) Zwei Vorfälle auf der A 43 haben am Donnerstagvormittag umfangreichere Einsätze von Polizei und Feuerwehr ausgelöst.

Donnerstag, 08.02.2018, 11:02 Uhr

Die Feuerwehr Nottuln hatte den Brand an der A 43-Anschlussstelle Senden schnell gelöscht. Allerdings gefror das Löschmittel und sorgte für eine glatte Fahrbahn.       
Die Feuerwehr Nottuln hatte den Brand an der A 43-Anschlussstelle Senden schnell gelöscht. Allerdings gefror das Löschmittel und sorgte für eine glatte Fahrbahn.        Foto: Feuerwehr Nottuln

Ein Pkw-Brand und ein schwerer Unfall mit fünf Fahrzeugen, beide auf der Autobahn 43 zwischen Dülmen-Nord und Senden in Fahrtrichtung Münster, haben am Donnerstagvormittag (8. Februar) zu umfangreicheren Einsätzen von Polizei und Feuerwehr geführt. Während beim Pkw-Brand keine Personen verletzt wurden, kam es bei dem schweren Auffahrunfall zu Personenschaden. Drei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer, berichtete die Autobahnpolizei .

Löschmittel verursachte Straßenglätte

Zunächst ereignete sich der Pkw-Brand. Vermutlich wegen eines technischen Defekts, so schilderte es die Autobahnpolizei Münster, geriet gegen 8.46 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Senden ein Fahrzeug in Brand.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nottuln rückte mit mehreren Fahrzeugen aus und hatte das Feuer schnell gelöscht. Aufgrund der eisigen Temperaturen gefror aber das Löschmittel, sodass es zu einer gefährlichen Straßenglätte kam. Die Unfallstelle musste daher abgestreut werden.

Das Feuer ist gelöscht, doch das Löschmittel gefriert auf der kalten Fahrbahn.

Das Feuer ist gelöscht, doch das Löschmittel gefriert auf der kalten Fahrbahn. Foto: Feuerwehr Nottuln

Wegen der Lösch- und Aufräumarbeiten war die Unfallstelle bis 10 Uhr für den Verkehr gesperrt. Dadurch kam es zu einem doch recht großen Stau. Viele Autofahrer verließen daher an der Anschlussstelle Nottuln die A 43 und nutzten die Umleitungsstrecke durch Appelhülsen in Richtung Münster. Auch auf der Umleitungsstrecke kam es zu zähfließendem Verkehr.

Lkw-Fahrer fuhr auf Stauende auf

Um 10.47 Uhr am Vormittag ereignete sich dann auf der A 43 zwischen Dülmen-Nord und Nottuln in Fahrtrichtung Münster ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Nach ersten Erkenntnissen übersah ein Lkw-Fahrer ein Stauende und schob vor ihm drei Lkw und einen Pkw zusammen. „Der Unfallverursacher wurde im Führerhaus eingeklemmt, schwer verletzt und musste von der Feuerwehr befreit werden“, berichtete die Autobahnpolizei. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Der Verkehr staut sich auf einer Länge von bis zu sieben Kilometern.

Nach Angaben der Autobahnpolizei wird die A 43 im Unfallbereich wohl bis in die Abendstunden des Donnerstages (8. Februar) gesperrt bleiben. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, die Autobahn zu meiden und den Bereich sehr weiträumig zu umfahren, da die offiziellen Ausweichstrecken überlastet sind.

Bilanz der Feuerwehr Nottuln

Für die Feuerwehr Nottuln scheint der Februar ähnlich arbeitsintensiv zu werden wie der Januar. Nach Angaben von Pressesprecher Stephan Gorke rückte der Löschzug Nottuln im Januar zu mehr als 20 Einsätzen im Gemeindegebiet aus. Allein beim Sturm Frederike waren es mehr als 150 Einsätze für die Feuerwehr Nottuln. In der Statistik wird dieser Tag aber als ein Einsatz gewertet.

Außerdem gab es zwei Gebäudebrände, einen aufwendigen Einsatz mit einem umgekippten Schweinetransporter sowie mehrere Technische Hilfeleistungen und Türöffnungen.

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