Kirchenchor Appelhülsen: Weihnachtskonzert Besucher glücklich gemacht

Appelhülsen -

Das Weihnachtskonzert des Appelhülsener Kirchenchores hat Tradition. Und es ist immer wieder erhebend.

Von Dieter Klein
In weihnachtlicher Atmosphäre stellte die Kirche St. Mariä Himmelfahrt die passende Umgebung für das Konzert des Appelhülsener Kirchenchores dar.
In weihnachtlicher Atmosphäre stellte die Kirche St. Mariä Himmelfahrt die passende Umgebung für das Konzert des Appelhülsener Kirchenchores dar. Foto: Dieter Klein

Die Vorfreude auf ein schönes Weihnachtskonzert stand den Besuchern, die am Abend des 1. Weihnachtstags in die Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Appelhülsen strömten, ins Gesicht geschrieben. Und sie wurden nicht enttäuscht. Ihr glückliches Lächeln am Enden des Konzertes war der Beweis dafür.

Schon das warme Licht eines Kerzenmeeres am Altar verzauberte die Besucher. Draußen das nasskalte Schmuddelwetter, drinnen das Märchenbild der Krippe. Und dann der Chor. Andreas Scholz hatte die Sängerinnen und Sänger bestens auf das anspruchsvolle Programm vorbereitet.

Dazu hatte man die in Appelhülsen schon früher gefeierte Mezzosopranistin Andrea Kistner als Solistin gewinnen können. Diese verlieh mit ihrem warmen Ton modernen Kompositionen wie John Rutters „Panis angelicus“ und „Angel‘s Carol“ geradezu heitere Frömmigkeit. Einfach großartig.

Doch selbst die Menschen in den Bankreihen, unter ihnen auch Pfarrdechant Norbert Caßens und zahlreiche Besucher aus dem Umland, kamen zu Konzertbeteiligung und Genuss. Sie sangen mit bei „Tochter Zion“, und beim Weihnachts-Ohrwurm „O, du fröhliche“ schienen selbst die Lichter am Tannenbaum zu vibrieren.

Wunderbar rahmend dann wieder der Chor beim Kistner-Solo im Ihlau-Lied „Jerusalem“. Einfühlsam zurückhaltend die begleitende Instrumentalgruppe. Mit Friederike Schulz (Orgel), Anke Kienast (1. Violine), Frank Lari (2. Violine), Joel Orellana (Viola) und Antje Grünwald (Cello).

Zum grandiosen Höhepunkt wurde dann Mozarts „Te Deum“ (KV 141). Niemand konnte und wollte sich diesem geradezu beschwörenden Lob-, Dank- und Bittgesang entziehen: „Te Deum Laudamus – Dich Gott loben wir“. Nach einem mittelalterlichen Text von Mozart 1769 in Salzburg komponiert, von Herbert von Karajan und den Wiener Philharmonikern später zu Weltruhm gebracht, stellte es auch in Appelhülsen den Zenit eines wunderbaren Weihnachtskonzerts dar.

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