DRK-Rettungswache
Arbeit ist mehr und schwerer geworden

Nottuln -

Wenn auch die Mitarbeiter gerade im Einsatz waren: Die Vertreter des DRK-Präsidiums dankten ihnen – und hatten einiges zu berichten.

Dienstag, 26.12.2017, 16:12 Uhr

Die Vertreter des Kreisverbandes – (v.l.) Rettungsdienstleiter Michael Hofmann, Kreis-Rotkreuzleiter Dirk Musholt und stellvertretender Präsident Gregor Veltkamp – hatten beim Besuch der Rettungswache Tüten mit Plätzchen, Schokolade und Bonbons dabei.
Die Vertreter des Kreisverbandes – (v.l.) Rettungsdienstleiter Michael Hofmann, Kreis-Rotkreuzleiter Dirk Musholt und stellvertretender Präsident Gregor Veltkamp – hatten beim Besuch der Rettungswache Tüten mit Plätzchen, Schokolade und Bonbons dabei. Foto: Dieter Klein

Traditionell besuchen die Vertreter des DRK-Präsidiums Coesfeld am Heiligabend die Stützpunkte ihrer Helfer und Mitarbeiter. Und haben manchmal Pech. So wie stellvertretender DRK-Präsident Gregor Veltkamp , Rettungsdienstleiter Michael Hofmann und Rotkreuzleiter Dirk Musholt. Als die Drei an der Rettungswache in Nottuln vorfuhren, waren die beiden Diensthabenden, Rettungssanitäter Johannes Nonte und Notfallsanitäter Sven Nolte, gerade mit einem Patienten auf dem Weg zum Krankenhaus in Dülmen unterwegs.

„Die Einsatzzahlen sind im vergangenen Jahr alleine hier um 6 Prozent auf rund 1200 gestiegen. Deshalb halten wir fünf Teams, also zehn Mann, zusätzlich in Rufbereitschaft“, berichtete Gregor Veltkamp über die jüngsten Entwicklungen im Rettungsdienst.

Auch Rettungsdienstleiter Michael Hofmann berichtete von Veränderungen – so erstaunlichen wie beschämenden. „Während unsere Rettungssanitäter und Rettungsassistenten früher oft genug hofiert wurden, nehmen die Menschen heute viel zu häufig eine geradezu bedrohliche Haltung ihnen gegenüber an. Da fällt es schwer, die DRK-Mitarbeiter, die ja schließlich arbeiten, wenn die anderen feiern, bei Laune zu halten. Und motiviert müssen sie ja sein. Schließlich gilt im Kreis, innerhalb von 12 Minuten am Einsatzort zu sein.“

Und als die beiden Männer vom Heiligabend-Dienst zurückkamen, freuten sie sich über ihre Geschenktüten, mit denen die drei Gäste einen Rettungswagen geschmückt hatten.

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