Ortsdurchfahrt Darup Die Sicherheit erhöhen

Darup -

Die Ortsdurchfahrt in Darup soll umgestaltet werden. Für Fahrradfahrer gibt es eine besondere Lösung.

Von Manuela Reher
Zu einem Nadelöhr wird immer wieder die Ortsdurchfahrt Darup. Am Straßenrand geparkte Autos sorgen für gefährlich enge Situationen.
Zu einem Nadelöhr wird immer wieder die Ortsdurchfahrt Darup. Am Straßenrand geparkte Autos sorgen für gefährlich enge Situationen. Foto: Veronika Tendahl

Immer wieder kommt es in der Ortsdurchfahrt von Darup zu gefährlichen Situationen, weil Fahrzeuge, die am Straßenrand geparkt worden sind, die Coesfelder Straße zum Nadelöhr machen. Auch die Fahrer von Linienbussen müssen sich mühsam durch den Ortskern schlängeln. Doch dieser Missstand soll ab dem kommenden Frühjahr behoben werden, wie Diplom-Ingenieur Daniel Krüger , bei den Gemeindewerken für den Straßenbau zuständig, im Gespräch mit unserer Zeitung mitteilte.

Dann beginne die komplette Umgestaltung der Straße. Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer sei das Ziel, erklärte Krüger. Beidseitig werde auf der Fahrbahn ein Schutzstreifen für Radfahrer angelegt. Die Fläche werde nicht rot markiert, wie andernorts üblich, sondern gestrichelt. Auch werde mehr Platz auf den Gehwegen geschaffen, sodass mehr Sicherheit für die Fußgänger bestehe.

Das vorhandene Baumtor, so Daniel Krüger, werde erweitert, um die Radfahrer sicher auf die andere Straßenseite zu führen. Die Bushaltestelle am Alten Hof Schoppmann werde umgestaltet, sodass sie barrierefrei genutzt werden kann. Außerdem werde eine Querungshilfe gebaut.

Gleichzeitig soll die Ampelanlage entfernt werden. „Die stammt aus Zeiten, als die Coesfelder Straße noch eine Bundesstraße war“, so Daniel Krüger. Nach der Herabstufung sei eine solche Lichtzeichenanlage nicht mehr nötig, da die Verkehrsfrequenz deutlich nachgelassen habe. Auch an der Kirche Ss. Fabian und Sebastian wird eine Querungshilfe mit Fußgängerüberweg installiert. Dort entfällt ebenfalls die jetzt noch vorhandene Ampel.

Bis zum nächsten Frühjahr sieht die Gemeinde Nottuln keine Notwendigkeit, ein Park- oder Halteverbot an der Coesfelder Straße auszusprechen oder Kontrollen durchzuführen. So lange Begegnungsverkehr möglich sei, bestehe dazu keine Veranlassung, erläutert Daniel Krüger. Die vorgeschriebene Mindestdurchfahrtbreite liege bei drei Metern, die in Darup sogar überschritten werde. Nach der Umgestaltung der Straße seien, so Krüger, vor allem die motorisierten Verkehrsteilnehmer gezwungen, langsamer zu fahren. Und wer dann länger als drei Minuten verkehrswidrig auf dem Radfahrerschutzstreifen hält, muss damit rechnen, dass dieses Fehlverhalten geahndet wird.

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