Martinimarkt Platzverweise, aber keine Strafanzeigen

Nottuln -

Das Ordnungsamt der Gemeinde Nottuln und die Polizei Kreis Coesfeld sind bislang zufrieden mit dem Verlauf des Martinimarktes.

Von Ludger Warnke
Große Betonquader waren als Tempobremse in der Stiftsstraße aufgestellt worden.
Große Betonquader waren als Tempobremse in der Stiftsstraße aufgestellt worden. Foto: Ludger Warnke

Mehrere Tausend Besucher haben am Samstag und am Sonntag den Nottulner Martinimarkt gefeiert. „Aufgrund des Regens wurden aber die Besucherzahlen des vergangenen Jahres nicht erreicht“, sagte Diana Mührmann vom Ordnungsamt der Gemeinde in einer vorläufigen Bilanz. Die Händler seien dennoch relativ zufrieden. Gut angekommen bei den Besuchern sei das neue Fahrgastgeschäft „Jekyll und Hyde“.

Sowohl das Ordnungsamt Nottuln als auch die Polizei Kreis Coesfeld waren mit dem Verlauf des Marktes von Samstag bis Sonntagnachmittag recht zufrieden. Kleinere Vorkommnisse gab es Samstagnacht. Die Polizei sprach gegen vier Besucher Platzverweise aus, außerdem wurden von vier Personen die Personalien festgestellt. „Wir mussten aber diesmal keine Strafanzeigen gegen Besucher stellen“, erklärte die Polizei. In der Nacht gingen bei der Polizei mehrere Bürgeranrufe ein, die sich über von Gaststätten ausgehende Ruhestörungen beklagten. Die Polizei informierte das Ordnungsamt. Der am Samstag besetzte Polizeiposten verzeichnete eine Fundsache und zwei Hilfeleistungen.

Neben einigen kleineren Beschädigungen, einem Platzverweis und einigen Knöllchen für Falschparker verliefen der Samstag und der Sonntag auch für das Ordnungsamt recht ruhig. Die erstmals aufgestellten Betonquader in der Stiftsstraße und der Schlaunstraße seien von den Besuchern als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme akzeptiert worden, freute sich Diana Mührmann. Sie dankte der Firma Mall für die Unterstützung und der Nottulner Feuerwehr für die Auswahl der Standorte. Die Betonquader wurden so aufgestellt, dass sie einerseits als Tempobremse wirken, andererseits es aber Feuerwehr und Rettungsdienst ermöglichen, im Notfall auf das Festgelände zu gelangen.

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