Martinimarkt-Eröffnungsabend „Nehmen Sie Einfluss auf das, was in und um Nottuln passiert“

Nottuln -

Der Heimatverein hatte eingeladen, und es wurde ein launiger Abend. Das lag auch am Referenten Dr. Gerd Wesselmann.

Von Iris Bergmann
Eröffnungsabend: Vorsitzender Johannes Moormann (l.) dankte dem Referenten Dr. Gerd Wesselmann mit einem Präsent für die vielen Worte.
Eröffnungsabend: Vorsitzender Johannes Moormann (l.) dankte dem Referenten Dr. Gerd Wesselmann mit einem Präsent für die vielen Worte. Foto: Iris Bergmann

„Für mich ist Nottuln das Tor zum Münsterland!“ Dr. Gerd Wesselmann machte sich mit diesem Satz bei den Gästen im Saal des Gasthauses Denter auf Anhieb Freunde. Der ehemalige Bereichsleiter Agrarwirtschaft der WGZ-Bank und jetzige Unternehmensberater war in diesem Jahr der Gastredner beim traditionellen Martinimarkt-Eröffnungsabend des Nottulner Heimatvereins. Und der fand, wie der erste Vorsitzende Johannes Moormann in seiner launigen und auch ein wenig nachdenklich stimmenden Begrüßungsrede sagte, bereits zum 24. Male statt.

Neben Bürgermeisterin Manuela Mahnke hatten es sich auch Ratsmitglieder und Vertreter von Parteien, Kirchen, Vereinen, Gruppen und Verbänden nicht nehmen lassen, den Martinimarkt auf gemütliche und unterhaltsame Weise einzuläuten. „Jeder soll mit jedem ins Gespräch kommen können“, wünschte sich Johannes Moormann. Untermalt wurde das von jazzigen und schmissigen Rhythmen, für die Pianist Martin Spoerel sorgte.

„Spaß macht‘s – leben und wirtschaften auf dem Lande“ war das Thema, über das Dr. Gerd Wesselmann sprechen wollte. Und dass er vom Lande kommt – „Ich bin aus Westerkappeln, genauer aus dem kleinen Örtchen Velpe“ – und sich beruflich mit Landwirtschaft beschäftigt hat und daran sein Herz hängt, konnte er in seiner Rede nicht verhehlen. Nachdem er jahrelang nur durch Nottuln hindurchgefahren ist, bog er am Freitagabend nach Nottuln ab und stellte fest: „Münster ist die Mitte des Münsterlandes, aber Nottuln ist mittiger!“ Wesselmann stellte Zusammenhänge dar zwischen Heimat, Region und Landwirtschaft, kam über einen Alltagsvergleich zwischen Landwirten und Nicht-Landwirten am Ende hin zum Appell: „Nehmen Sie wahr und nehmen Sie Einfluss auf das, was in und um Nottuln passiert.“

Dass in Nottuln etwas passiert, bewies Stefan Haller. Der Vorsitzende der Nottulner Bürgerstiftung stellte am Eröffnungsabend ein neues Projekt vor: Der Rhodepark soll aufgewertet werden. „Der Rhodepark hat mehr verdient. Er soll Anlaufpunkt für die Bürger werden“, warb Haller. Die Bürgerstiftung möchte dazu neben einer ersten Infoveranstaltung auch einen Workshop machen, in dem die Bürger ihre Verstellungen und Wünsche für den Rhodepark einbringen können.

Am Freitag indes brachten sich zunächst die Gäste des Eröffnungsabends ein und nutzten das Beisammensein zum regen Austausch, verbunden mit Vorfreude auf friedliche Martinimarkttage.

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Münster ist die Mitte des Münsterlandes, aber Nottuln ist mittiger!

Dr. Gerd Wesselmann

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