Pfarrgemeinde St. Martin Freude über Verstärkung

Nottuln -

Die Personalsituation war reichlich angespannt. Doch jetzt wird alles besser. Zwei neue Kräfte hat das Seelsorgeteam St. Martin bekommen.

Von Frank Vogel
Neu an der Seite von Dechant Norbert Caßens sind jetzt Kaplan Marco Klein und Pastoralreferentin Michaela Bans. Der Dechant freut sich sehr über die Verstärkung des Seelsorgeteams.
Neu an der Seite von Dechant Norbert Caßens sind jetzt Kaplan Marco Klein und Pastoralreferentin Michaela Bans. Der Dechant freut sich sehr über die Verstärkung des Seelsorgeteams. Foto: Frank Vogel

Als Philipp Lammering zur Besprechung des Seelsorgeteams kam, stutzte er kurz. Und dann strahlte er: „Oh, jetzt sind wir ja richtig viele!“ Mit seiner Freude war der Pastoralreferent nicht allein. „Nach dem anstrengenden letzten Jahr sind wir über die Verstärkung besonders froh“, ist auch Pfarrdechant Norbert Caßens voller Hoffnung, dass sich die angespannte personelle Situation in der Pfarrgemeinde St. Martin jetzt beruhigen wird und man nicht nur das Notwendigste schafft, sondern auch innovativ werden kann.

Grund zu dieser Hoffnung geben zwei „Neue“: Pastoralreferentin Michaela Bans und Kaplan Marco Klein. Sie verstärken das Seelsorgeteam, zu dem neben dem Pfarrdechanten und Pastoralreferent Philipp Lammering noch Pfarrer Franz Anstett (mit einer halben Stelle), Pfarrer em. Ludwig Gotthardt und Pastoralassistentin Sabrina Fortmann gehören. Nach dem Ende der Schulferien haben die Beiden ihren Dienst angetreten.

Die neue Pastoralreferentin kommt gebürtig aus Ahlen, studierte Religionspädagogik in Paderborn und war dann seit 2002 an verschiedenen Stellen in Münster tätig. Sie arbeitete in den vergangenen sechs Jahren in der Studentengemeinde Münster, sie war in der Berufungspastoral tätig, vier Jahren hatte sie die geistliche Leitung der kfd-Stadtfrauen Münster inne. Eine zusätzliche Ausbildung als geistliche Begleiterin hat die 43-Jährige außerdem gemacht.

Marco Klein ist 39 Jahre alt und in Waltrop zur Welt gekommen. In Münster hat er Geschichte, Politikwissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften studiert. Damit nicht genug, zog er dann ins Priesterseminar und studierte auf dem zweiten Bildungsweg Philosophie und Theologie in Münster und Wien. Seine Ausbildung machte Marco Klein in Cloppenburg, nach der Priesterweihe 2013 trat er seine erste Kaplansstelle in Bocholt an. Dort war die Jugendarbeit – traditionelles Betätigungsfeld für Kapläne – sein Schwerpunkt.

Das wird in Nottuln nicht anders sein, während Michaela Bans für die Frauengemeinschaften zuständig sein wird. Beide werden auch die Liturgie und Beerdigungen mit den Gemeindemitgliedern feiern. Über die genauen Schwerpunkte der Arbeit wird das Seelsorgeteam allerdings erst in dieser Woche auf einer Klausurtagung sprechen.

Wie gehabt soll kein Mitglied des Seelsorgeteams für einen Ortsteil zuständig sein, sondern Aufgabenbereiche übernehmen, die in allen Ortsteilen zu finden sind. „Diese vertikale Organisation hat sich bewährt“, erklärt Pfarrdechant Caßens. Sie trennt nicht, sondern hilft dabei, die Menschen aus den vier Ortsteilen miteinander in Verbindung zu bringen.

Apropos Ortsteile: Beide neuen Seelsorgekräfte wohnen in Nottuln in Rufweite der Pfarrkirche. Die Baumbergegemeinde kennen Michaela Bans und Marco Klein allerdings noch nicht wirklich. „Für mich ist es schon mal Ausflugsziel bei Radtouren gewesen, und natürlich weiß ich um die Geschichte des Stiftes“, erzählt Marco Klein. Ansonsten aber gibt es für die beiden neuen Kräfte noch viel zu entdecken und vor allem, viele Menschen kennenzulernen.

Leserkommentare
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5145967?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F