Tag des offenen Denkmals Passend zur Geschichte gewandet

Nottuln -

Solche prächtigen Gewänder sieht man nicht alle Tage. Zum Tag des offenen Denkmals kamen sie zum Vorschein.

Von Dieter Klein
Mit barocken Gewändern präsentierten Mitglieder des Historischen Vereins gemeinsam mit Bürgermeisterin Manuela Mahnke (r.) den Besucherinnen und Besuchern die Kuriengebäude im Nottulner Ortskern.
Mit barocken Gewändern präsentierten Mitglieder des Historischen Vereins gemeinsam mit Bürgermeisterin Manuela Mahnke (r.) den Besucherinnen und Besuchern die Kuriengebäude im Nottulner Ortskern. Foto: Dieter Klein

Auf ungewöhnliche Weise präsentierte sich Nottuln am Sonntag, dem „ Tag des offenen Denkmals “ seinen Besuchern. Das Motto dieses Tages „Macht und Pracht“ spiegelte sich nicht nur in den historischen Räumen der Kuriengebäude, sondern auch im Auftreten des Vereins „Historisches Nottuln“ wider. Mitglieder hatten sich in prächtige barocke Outfits gewandet und begrüßten so die Gäste.

Selbst Bürgermeisterin Manuela Mahnke war in ein barockes Kleid (von Heidrun Benölken-Wenker eigenhändig gefertigt) geschlüpft und hatte die dazu passende weiße Perücke aufgesetzt, um als Adlige des 18. Jahrhunderts Nottuln dem Anlass angepasst zu repräsentieren.

Neben der Bürgermeisterin waren da noch: Monika Becker in geschmackvollem Rokoko-Seidentaft, Brigitte Determann in edler Seide und Regina Gabbert, das gehobene Bürgertum darstellend. Begleitet wurde das aufsehenerregende Quartett von „Stadtschreiber“ Christian Wermert und Marvin Krabbe in schmucker Stadtsoldaten-Montur.

Insgesamt fanden rund 250 Besucher den Weg zur Aschebergschen und zur Sendenschen Kurie, machten sich alleine oder als Teilnehmer der beiden Führungen auf Spurensuche in der barocken Geschichte des Stiftsdorfes. In der Ascheberg­schen Kurie unterstrich Rudolf Höggemeier mit barocker Musik das Thema des Tages. Petra und Christoph Krabbe lockten im Foyer mit Kaffee und leckeren Kuchen.

Im Mittelpunkt stand aber eigentlich der große Baumeister Johann Conrad Schlaun, dessen Spuren in Nottuln für immer unübersehbar bleiben werden.

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