Blues in Nottuln Den Blues lebendig halten

Nottuln -

Der Ruf Nottulns als Blues-Standort zieht immer weitere Kreise.

„In Nottuln wird der Blues lebendig gehalten.“ Darüber freuen sich (v.l.) Mike Kossak und der „Blues in Nottuln“-Vorstand Martin Uphoff, Marko Gastic´ und Ortwin Urban.
„In Nottuln wird der Blues lebendig gehalten.“ Darüber freuen sich (v.l.) Mike Kossak und der „Blues in Nottuln“-Vorstand Martin Uphoff, Marko Gastic´ und Ortwin Urban. Foto: Helmut Brandes

Den ersten Donnerstag im Monat verbinden immer mehr Musikfreunde mit einer Blues-Session mit dem Opener Tom Vieth und Freunden. Musikfans wissen, dass sie einen abwechslungsreichen Blues-Abend erleben werden. Dafür sorgen immer auch hochkarätige Gäste. Am Donnerstag begeisterte die bekannte niederländische „Smugglers Blues-Band“ in der Alten Amtmannei das Publikum.

Das Konzept des Vereins „Blues in Nottuln“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Bei Freunden dieser Musikrichtung sprach es sich schnell herum, dass es sich lohnt, auch mal eine längere Anfahrt in Kauf zu nehmen. Stammgäste kommen aus dem Sauerland, dem Ruhrgebiet und auch den Niederlanden.

Einer dieser Blues-Fans ist Mike Kossak . Er unterhält die Internetplattform „Blues Metropole Ruhr“. Er kennt 54 Locations, die für gute Bluesmusik bekannt sind, 13 bieten Sessions an. Mike Kossak ist selbst Musiker und wurde auf Nottuln als interessanten Blues-Standort aufmerksam. „Hier wird der Blues lebendig gehalten“, freut er sich. Auch mit der Plattform „Blues NRW“ steht er in Verbindung. Ihm ist wichtig, dass die Sessions für alle offen und Gastmusiker jederzeit willkommen sind, und dass Blues auf hohem Niveau geboten wird. Da Nottuln diese Voraussetzungen erfüllt, empfiehlt er auf seiner Plattform allen Blues-Fans auch einen Besuch der Sessions in Nottuln.

Das freut natürlich den „Blues in Nottuln“-Vorstand um den ersten Vorsitzenden Martin Uphoff und bestätigt die erfolgreiche Arbeit. „Unser Bekanntheitsgrad ist ständig gestiegen. Wir sprechen alle Altersgruppen an. Wir haben 18-jährige Mitglieder, aber auch 80-jährige.“ Und: Davon profitiert auch der Ort. „Es gibt immer mehr Menschen, die einen Konzertbesuch mit einem Aufenthalt in unserem schönen Dorf verbinden. Wir unterstützen diese gerne mit Ratschlägen, aber auch mit einer Unterkunftsvermittlung“, erzählt Martin Uphoff.

Ihm ist wichtig, nicht nur den vielen Helferinnen und Helfern zu danken, sondern auch der Gemeinde Nottuln und den Geschäftsleuten, die den Verein großzügig unterstützen. Wer sich bei „Blues in Nottuln“ einbringen möchte, kann sich jederzeit an Martin Uphoff wenden.

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