Vortrag beim Hospizkreis
Botschaft eines sterbenden Kindes

Lüdinghausen -

Anlässlich des Welt-Kinderhospiztags am 10. Februar las Maike Wöhrmann in der Familienbildungsstätte aus ihrem Buch „Opa und Mats“.

Donnerstag, 08.02.2018, 19:02 Uhr

Maike Wöhrmann sprach über ihren Sohn und ihren Vater.
Maike Wöhrmann sprach über ihren Sohn und ihren Vater. Foto: Hospizbewegung

„Das Leben ist zum Freuen da.“ So lautete eine Botschaft, die der 13-jährige Mats seiner Mutter Maike Wöhrmann mit auf den Weg gab, bevor er – 21 Monate nach der ersten Krebsdiagnose – dann doch im Sommer 2007 zu Hause verstarb. „Das Leben ist zum Freuen da“ – diesen Satz zitierte Maike Wöhrmann jetzt in der Familienbildungsstätte Lüdinghausen.

Der Arbeitskreis Kinderhospiz der ambulanten Hospizgruppen im Kreis Coesfeld hatte die Heilpraktikerin und Trauerbegleiterin aus Hörstel anlässlich des Welt-Kinderhospiztags, der am Samstag (10. Februar) begangenen wird, dorthin eingeladen, um über ihre Erfahrungen in der Sterbebegleitung ihres Sohnes Mats und ihres Vaters, der nur kurze Zeit vor Mats verstarb, zu berichten.

Anhand ihres Buches „Mats und Opa“ und Fotos gab Maike Wöhrmann Einblicke in die Erfahrungen, die sie während der Sterbeprozesse von Vater und Sohn gemacht hat. Sie betonte, heißt es im Pressebericht, wie wichtig es ist, Geschwister einzubeziehen und deren Leben nicht zu vergessen. „Seien Sie offen und ehrlich mit Ihren Kindern. Die wissen eh, was Sache ist.“

Im Kreis Coesfeld hat sich innerhalb der ambulanten Hospizdienste eine Gruppe ehrenamtlicher Trauer- und Sterbebegleiterinnen in der ambulanten Kinderhospizarbeit weitergebildet. Diese Gruppe bietet Familien, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener lebensverkürzend oder schwer erkrankt ist, Unterstützung an. Auch Kinder und Jugendliche, die sich von einem sterbenden Angehörigen verabschieden oder nach dem Tod eines Menschen mit ihrer Trauer auseinandersetzen müssen, finden hier schnelle Hilfe.

Ansprechpartner sind: Ursula Pich-Potthoff von der Hospizbewegung Coesfeld ( ✆ 0 25 41/84 83 80), Klaudia Henke-Dammeyer von der Hospizbewegung Lüdinghausen/Seppenrade ( ✆ 0160/2 61 11 71), Mona Letterhaus von der Hospizbewegung Nottuln ( ✆ 0152/07 37 64 14), Karola D’Amico vom Hospizkreis Senden ( ✆ 0171/8 06 50 46), Ulrike Büscher aus der Hospizgruppe Billerbeck ( ✆ 0 25 43/93 11 88) und Susanne Erfurt von der Hospizbewegung Dülmen ( ✆ 0160/8 35 39 86).

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