Heinrich Hürfeld verfasst Chronogramme
Er kann’s nicht lassen

Lüdinghausen -

Immer nur schlechte Nachrichten kommentieren – darauf hatte Heinrich Hürfeld irgendwann keine Lust mehr. Doch dann siegte die große Leidenschaft des Lüdinghausers für Chronogramme.

Sonntag, 31.12.2017, 20:12 Uhr

Heinrich Hürfeld verfasst Chronogramme.
Heinrich Hürfeld verfasst Chronogramme. Foto: wer

Eigentlich sollte schon vor drei Jahren Schluss sein. Er wollte nicht immer nur schlechte Meldungen der Zeitläufe kommentieren. Aber Heinrich Hürfeld kann’s nicht lassen. Seit 1989 verfasst er zum Jahreswechsel Chronogramme, die in den Westfälischen Nachrichten veröffentlicht werden – so auch zu Silvester 2017. Für den ehemaligen Leiter des Gymnasiums Canisianum sind Chronogramme „Aphorismen gegen das Vergessen“. Und so beschäftigt sich der aktuelle Inhalt mit dem Geschehen auf der politischen Weltbühne.

Addition von Buchstaben

Der tiefe Sinn eines Chronogramms erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Erst beim Addieren der lateinischen Buchstaben, die zugleich römische Ziffern bedeuten – I für eins, V für 5, X für 10, L für 50, C für 100, D für 500 und M für 1000 –, wird er klar. Addiert man eben diese Buchstaben, erhält man die ab dem 1. Januar gültige Jahreszahl. In diesem Fall ergibt sich die Summe 2018.

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