Burg Vischering in Lüdinghausen Neuer Rettungssteg verschwindet unter Wasser

Lüdinghausen -

Noch ist der neue Steg über die Gräfte der Burg Vischering gut sichtbar. Doch bald verschwindet der Rettungsweg unter der Wasseroberfläche.

Von Anne Eckrodt
Noch ist er gut zu sehen: der neue Rettungssteg an der Burg Vischering.
Noch ist er gut zu sehen: der neue Rettungssteg an der Burg Vischering. Foto: Anne Eckrodt

22 Meter überspannt der neue Rettungssteg die Gräfte an der Burg Vischering . Im Notfall dient er als Fluchtweg und ist über eine Gittertür in der Burgmauer erreichbar. Gebaut hat die 1,20 Meter breite Stahlkonstruktion die Bösenseller Firma Fischer Metalltechnic. Sie ist ebenso wie das Geländer verzinkt und korrosionsgeschützt, wie Jens Enge , Projektleiter des Architekturbüros Pfeiffer-Ellermann-Preckel (Münster), deutlich macht.

Sobald die letzten Arbeiten abgeschlossen sind, wird der Pegel in der Gräfte wieder auf das normale Maß angehoben und der Steg damit rund drei Zentimeter unter der Wasseroberfläche liegen. Das Geländer ist elektrisch abklappbar und verschwindet dann ebenfalls. Im Notfall wird es automatisch in Position gebracht. Das System agiert dabei unabhängig von der Elektrik der Burg. Die Kosten für den Steg von rund 130 000 Euro trägt der Kreis Coesfeld.

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