„Mutter Siepe“ ist ein „willkommener Anker“ Finnen feiern im Rosendorf Unabhängigkeitstag

Seppenrade -

Ihren 100. Jahrestag der Unabhängigkeit ihres Staates feierten jetzt die Mitglieder der Finnischen Gemeinde und der Deutsch-Finnischen Gesellschaft aus Münster und dem Münsterland im Restaurant „Mutter Siepe“. Dessen Seniorchefin Tuula Siepe stammt aus dem skandinavischen Land.

Von Michael Beer
Im Münsterland lebende Finnen feierten am Samstag den 100. Jahrestag der Unabhängigkeit ihres Staates im Restaurant „Mutter Siepe“.
Im Münsterland lebende Finnen feierten am Samstag den 100. Jahrestag der Unabhängigkeit ihres Staates im Restaurant „Mutter Siepe“. Foto: mib

Gleich drei Feste hatten die Mitglieder der Finnischen Gemeinde und der Deutsch-Finnischen Gesellschaft aus Münster und dem Münsterland am Freitag zu feiern, 100 Jahre Unabhängigkeit des Staates Finnland, und jeweils das 40-jährige Bestehen der beiden Vereine aus Münster. Dazu trafen sich die Mitglieder im Hotel „Mutter Siepe“ in Seppenrade, dessen Seniorchefin Tuula Siepe ebenfalls aus Finnland ins Münsterland gezogen ist.

Eine wichtige Aufgabe der Deutsch-Finnischen Gesellschaft ist der Austausch von Kulturen. „Wir wollen zum Beispiel finnische Musik junger Talente im Münsterland populär machen“, sagte Dr. Albert Neff, Vorsitzender der Gesellschaft, der rund 140 Mitglieder angehören. Und viele dieser Mitglieder werden auch in der Finnischen Gemeinde geführt, wie deren Vorsitzende Paula Dierig betonte. Ihre Gemeinde ist seit 40 Jahren Gast in einer evangelischen Kirchengemeinde in Münster, deren Räume von den Finnen mit genutzt werden.

Zwei finnische Großereignisse werden natürlich auch fern der Heimat in Deutschland groß und gern gefeiert, das Mitsommerfest und Weihnachten. Beide Vorsitzenden plagt ein Problem, sie haben Nachwuchssorgen. Den jungen Leute fehle einfach die Zeit oder die Lust am Vereinsleben, klagten sie. Nach einem leckeren Buffet von Küchenchef Timo Siepe wurden mit Wortbeiträgen und viel Gesang die drei Jubiläen gebührend gefeiert. „Nach der vielen Arbeit wollen wir die Zeit mit einem lockeren Abend feiern. Und ,Mutter Siepe‘ in Seppenrade ist unseren Vereinen dabei immer ein willkommener Anker“, betonte Neff.

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