Neue Notinsel-Maskottchen Statt Bären gibt’s Frösche

Lüdinghausen -

Die Ostwallschüler haben sie schon: Die CDU-Frauen-Union stattet derzeit die Erstklässler aller Lüdinghauser Grundschulen mit den neuen Notinsel-Maskottchen aus. Statt Bären gibt es jetzt Frösche.

Was zum Knuddeln: Die Erstklässler der Ostwallschule durften die neuen Nothilfe-Maskottchen bereits ausprobieren. Vertreterinnen der CDU-Frauen-Union brachten die Kuscheltiere persönlich in die Schule.
Was zum Knuddeln: Die Erstklässler der Ostwallschule durften die neuen Nothilfe-Maskottchen bereits ausprobieren. Vertreterinnen der CDU-Frauen-Union brachten die Kuscheltiere persönlich in die Schule. Foto: Frauen-Union

„Bekommen wir jeder einen?“ oder „Dürfen wir die behalten?“ – Das waren die ersten Fragen der Erstklässler der Ostwallschule, als Vertreterinnen der CDU-Frauen-Union Lüdinghausen jetzt die Notinsel-Projektmappen und das neue Maskottchen an die Kinder und Lehrerinnen übergaben. Wie in den vergangenen drei Jahren haben die Schirmherrinnen des Projektes Geld gesammelt, um alle ersten Klassen der Lüdinghauser Grundschulen mit einem Notinsel-Maskottchen zu versorgen.

„Da wir den Kuschelbären nicht mehr in ausreichender Zahl und der gleichen Farbe bestellen konnten, haben wir uns in diesem Jahr für einen großen, grünen Frosch entschieden“, wird Anja Schulze Meinhövel, Vorsitzende der Frauen-Union, in einem Pressetext der CDU zitiert.

Im Bereich der Lüdinghauser Innenstadt und in Seppenrade gibt es insgesamt mehr als 20 Notinselstandorte, die darauf vorbereitet sind, Kindern in Notsituationen zu helfen und sie zu unterstützen. Zu erkennen sind sie an einem in Augenhöhe der Kinder angebrachten Notinselaufkleber.

„Bisher haben wir in den vergangenen drei Jahren kaum Rückmeldungen von Gefahrensituationen erhalten. Das ist auch gut so. Aber es sind oft auch die kleinen Nöte, die Kinder verunsichern oder aus der Bahn werfen können, wenn sie zum Beispiel alleine auf dem Schulweg in eine Situation geraten, die unvorhergesehen ist“, berichten Anneliese Nowak-Wortmann und Anke Austrup vom Vorstandsteam von ihren Erfahrungen.

In den nächsten Tagen erhalten auch die Ludgerischule und die Marienschule in Seppenrade Besuch von den grünen Kameraden. Insgesamt sind zehn Frösche auf dem Weg in ein neues Zuhause und begleiten die Kinder auf einem hoffentlich weiteren sicheren Schulweg.

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