Neuer Radweg kommt
Kein Leerrohr für Breitbandausbau an der K 50

Havixbeck -

Für den Bau eines neuen Radwegs entlang der Kreisstraße 50 zwischen dem Landgasthaus Overwaul und Brock stellt die Gemeinde Havixbeck Gelder bereit. Von der Verlegung eines Leerrohres für den Breitbandausbau nahm der Haupt- und Finanzausschuss aber Abstand.

Freitag, 09.02.2018, 06:02 Uhr

Von Hohenholte bis zum Gasthaus Overwaul ist die Sanierung der Kreisstraße 50 bereits abgeschlossen. Nun will der Kreis den nächsten Abschnitt bis nach Brock sanieren und einen Radweg neu bauen.
Von Hohenholte bis zum Gasthaus Overwaul ist die Sanierung der Kreisstraße 50 bereits abgeschlossen. Nun will der Kreis den nächsten Abschnitt bis nach Brock sanieren und einen Radweg neu bauen. Foto: Iris Bergmann

An der Kreisstraße 50, zwischen dem Landgasthaus Overwaul und der Bauerschaft Brock, soll neben der Fahrbahnsanierung auch ein neuer Radweg entstehen. So wie auf dem Teilstück davor, das Ende des Jahres fertiggestellt wurde. Der Kreis Coesfeld rechnet mit dem Baubeginn im nächsten Jahr. Für den Radweg muss die Gemeinde Havixbeck einen Anteil von 320 000 Euro selber bezahlen.

Bereits im Bauausschuss hatte Ratsherr Hubertus Spüntrup (CDU) den Vorschlag gemacht, dass während der Bauphase dort ein Leerrohr für den späteren Breitbandausbau mitverlegt werden müsse. Denn dies mache Sinn. Auf dem Stück davor sei dies leider nicht geschehen. Auf Nachfrage beim Kreis Coesfeld bekam die Kommune die Antwort, dass die Verlegung 58 000 Euro kosten solle und diese dann aus der Gemeindekasse bezahlt werden müsste.

Diese Maßgabe sorgte im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwochabend für Unstimmigkeiten. Ludger Messing (SPD) meinte, dass die Summe völlig überzogen sei und dies auch Begehrlichkeiten an vielen anderen Stellen wecke. Vielleicht müssten die Anlieger selber was unternehmen.

„Jeder Bürger soll den Anschluss an das schnelle Internet bekommen. So ist doch das Credo im ganzen Land“, verteidigte Spüntrup seinen Vorschlag.

Die hohen Kosten entstünden durch die Strukturverhältnisse sowie die Bahnquerung auf dem Stück bis zum Brock, wusste Bürgermeister Klaus Gromöller zu berichten. Daher seien auch die Kosten sehr hoch. Außerdem seien nicht all zu viele Anlieger betroffen. Die Verhältnismäßigkeit sei an der Stelle doch sehr verzehrt. Bis zum Rat soll noch nach Fördertöpfen geforscht werden, sodass die Kosten für die Gemeinde schmaler ausfallen könnten. Der Vorschlag von Spüntrup wurde mehrheitlich abgelehnt. Bei einer Enthaltung kam der Beschluss der Verwaltung zum Tragen. „Ich möchte den Radweg, aber auch das Leerrohr“, verteidigte Spüntrup seine Enthaltung.

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