Ideen zur Nutzung der Burg-Schule vorgestellt:
Viel Platz für aktives Vereinsleben

Davensberg -

Über 400 Quadratmeter stehen im Erweiterungsbau der Burg-Schule zur Verfügung. Fachbereichsleiterin Anne Markfort stellte am „runden Tisch“ Ideen vor, wie die Räume für das Vereinsleben genutzt werden können.

Donnerstag, 11.01.2018, 17:01 Uhr

Am „runden Tisch“ informierte Fachbereichsleiterin Anne Markfort über die Ideen der Verwaltung zur künftigen Nutzung der Burg-Schule. Grundlage für die Vorschläge war eine Bedarfsabfrage bei den Davensberger Vereinen
Am „runden Tisch“ informierte Fachbereichsleiterin Anne Markfort über die Ideen der Verwaltung zur künftigen Nutzung der Burg-Schule. Grundlage für die Vorschläge war eine Bedarfsabfrage bei den Davensberger Vereinen Foto: sff

Seit Juni vergangenen Jahres ist die Burg-Schule Geschichte. Gleichwohl bieten die drei leerstehenden Gebäude viel Platz für anderweitige Nutzungen, die das Vereinsleben in Davensberg stützen und beflügeln könnten. Allein in dem 2006 fertiggestellten Erweiterungsbau steht eine Nutzfläche von über 400 Quadratmetern zur Verfügung.

Am „Runden Tisch“ stellte Anne Markfort am Mittwochabend im Bürgerforum Ideen zur zukünftigen Nutzung vor. „Wir haben rund 30 Vereine angeschrieben und ihren Raumbedarf abgefragt“, berichtete die Fachbereichsleiterin der Gemeinde Ascheberg. Demnach könnte im Erweiterungsbau den Bürgerschützen, den Turmbläsern und der Burgturnspielschar jeweils ein Raum zur alleinigen Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Zwei weitere Räume könnten sich andere Vereine teilen. Hier haben der Hegering Ascheberg, die Chorgemeinschaft St. Anna, der Förderverein „Die kleine Raupe“, die Musikschule Ascheberg und die VHS Bedarf angemeldet – weitere Vereine können sich melden. In dem Gebäude soll auch eine Gemeinschaftsküche eingebaut.

„Zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten bestehen in der Grundschule, zum Beispiel in der Aula und im Mehrzweckraum“, erläuterte Markfort. Auch die dortigen Toiletten stehen zur Verfügung, da im Erweiterungsbau der Burg-Schule kein WC vorhanden ist. Aufgrund der schlechten baulichen Substanz sollen die beiden alten Pavillons lediglich als Zwischenlager der Gemeinde Ascheberg dienen.

„Ich finde das ist eine klasse Lösung, die allen gerecht wird“, kommentierte Benjamin Lindpere im Namen der Burgturmspielschar den Vorschlag der Verwaltung, über den in den nächsten Wochen im Sozial-, sowie im Haupt- und Finanzausschuss und im Gemeinderat diskutiert und entschieden werden muss. Bezüglich der zeitlichen und finanziellen Umsetzung des Vorhabens machte die Fachbereichsleiterin auf einige Stolpersteine aufmerksam: Da bei der Bezirksregierung Geld für den Umbau des Erweiterungsgebäudes beantragt werden soll, müsse zunächst der Bewilligungsbescheid abgewartet werden. Sonst verliere die Gemeinde die Fördermittel. „Ich könnte mir Vorstellen, dass wir dann im Sommer beginnen können“, sagte Markfort, sodass die Maßnahme im Herbst/gegen Ende des Jahres abgeschlossen werden könnte. Ferner wies sie darauf hin, dass die Stadt Lüdinghausen und die Gemeinde Senden das Gebäude mitfinanziert haben. Ihnen stehe ein Wertausgleich von „auf jeden Fall über 200 000 Euro“ zu.

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