Die Pfarrei in Zahlen
Geringstes Minus seit 2009

Ascheberg -

Zahlen zur Lage der katholischen Kirche wurden am Neujahrswochenende vorgelegt.

Dienstag, 02.01.2018, 19:01 Uhr

Die Kurven der Gemeinde- und Pfarreimitglieder zeigt dezent nach unten. 2017 war der geringste Rückgang seit 2009 zu notieren.
Die Kurven der Gemeinde- und Pfarreimitglieder zeigt dezent nach unten. 2017 war der geringste Rückgang seit 2009 zu notieren. Foto: Stetzkamp

Die Zahl der Katholiken in der Pfarrei St. Lambertus Ascheberg ist im vergangenen Jahr um 68 Gemeindemitglieder zurückgegangen. Mit dem Stichtag 29. Dezember 2017 meldet die Pfarrei 10 092 Mitglieder. Ein Minus von acht verbucht die Gemeinde St. Anna Davensberg, die damit erstmals unter die 1200er Marke gerutscht ist. In Herbern St. Benedikt beträgt das Minus elf Personen, in Ascheberg St. Lambertus 49 Mitglieder. In den vergangenen zehn Jahren wurde nur 2009 mit 30 Mitgliedern ein kleineres Minus ausgewiesen. Die roten Zahlen sind nicht mit Austritten zu verwechseln. Vermeldet wurden für Davensberg fünf, für Herbern sechs und für Ascheberg 15 Austritte, zusammen also 26. Von 100 Verstorbenen lebten 50 in Ascheberg, 34 in Herbern und 16 in Davensberg. Drei Wiederaufnahmen und ein Übertritt werden in der Jahresstatistik aufgeführt. Die 83 Taufen des Jahres verteilen sich so auf die Orte: 41 in Ascheberg, 31 in Herbern, elf in Davensberg. Zur Erstkommunion gingen 83 Kinder, zur Firmung 72 Jugendliche. Das Vorjahresphänomen mit mehr goldenen als silbernen Hochzeiten wiederholte sich nicht. Elf Silberhochzeiten (drei in Davensberg, zwei in Herbern, zwei in Ascheberg), sechs Goldhochzeiten (zwei in Davensberg, drei in Herbern, eine in Ascheberg) und acht Diamanthochzeiten (drei in Davensberg, zwei in Herbern, drei in Ascheberg) werden aufgeführt. Neun von 16 Trauungen fanden in Davensberg statt, vier in Herbern, drei in Ascheberg.

Zahlen sagen naturgemäß nur wenig über die Intensität des Mitmachens aus. So sind auch die Daten zu den Kirchenbesuchern im März und im November des vergangenen Jahres nur Stichproben und keine repräsentativen Daten. Im März 2017 war gegenüber dem Februar 2016 ein deutliches Plus zu sehen (1077 statt 866), im November ein leichtes Minus (1039 statt 1091). An den beiden Wochenenden waren also jeweils rund zehn Prozent der Mitglieder in den Sonntagsgottesdiensten, wobei Davensberg und Herbern prozentual deutlich vor Ascheberg liegen.

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