Planungen laufen
Profilschule treibt digitales Lernen voran

Ascheberg -

„Die Profilschule bleibt bestehen.“ Für Bürgermeister Dr. Bert Risthaus gibt es kein „wenn und aber“ mehr.

Mittwoch, 27.12.2017, 19:12 Uhr

Digitales Lernen wird an der Profilschule zum Thema, das mit Schwung angegangen wird.
Digitales Lernen wird an der Profilschule zum Thema, das mit Schwung angegangen wird. Foto: epd

„Die Profilschule bleibt bestehen.“ Für Bürgermeister Dr. Bert Risthaus gibt es kein „wenn und aber“ mehr. In einem Pressegespräch verwies der Verwaltungschef auf ein Telefonat mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller . Sie habe ihm zugesichert, dass die Profilschule auch dann fortbestehen könne, wenn die erforderliche Zahl von 60 Anmeldungen für drei Klassen verfehlt würden.

Aktuell ist zudem im Düsseldorfer Landtag eine Gesetzesinitiative der neuen Landesregierung unterwegs, die eine Zweizügigkeit von Sekundar- und Gemeinschaftsschulen dauerhaft erlauben soll. Deswegen arbeitet die Gemeinde Ascheberg auch mit Hochdruck den Gedanken aus, die Profilschule am Standort Ascheberg zusammenzufassen. An der Schule selbst wurden Schulpflegschaft und -konferenz sowie Lehrerkonferenz über die Absichten informiert. Unter dem Stichwort „Profilschule 2020“ seien Ideen der Schule gefragt, schreibt das Leiterduo Jens Dunkel und Carsten Nas in der jüngsten Profilschulpost. Die Schule vertraut darauf, dass die Gemeinde mit dem Architekturbüro Lindner & Lohse aus Dortmund erfahrene Planer eingeschaltet hat.

In den Sommerferien sollen unabhängig davon drei Klassen- und Differenzierungsräume mit neuem Mobiliar und digitaler Ausstattung modernisiert werden. In diese „nagelneuen“ Räume werden die künftigen Fünfer einziehen.

Die digitale Ausstattung der Profilschule wird im nächsten Jahr grundlegend erneuert. Der ersten Klassensatz an i-Pdas sei bestellt, teilt die Schule jetzt mit. Bei den aktuellen und den künftigen Fünfern werde das multimediale Lernen zuerst eingesetzt. Das Anschaffen weiterer Klassensätze i-Pads für höhere Jahrgänge sei vorgesehen. Mit dem Glasfaseranschluss werde in den nächsten Monaten gerechnet.

Sollte es zu dem Beschluss kommen, die Schule an einen Standort zu konzentrieren, bedürfe es eines neuen anlassbezogenen Schulentwicklungsplans, teilte Andrea Blanke aus dem Ascheberger Schulamt auf WN-Anfrage mit. Zuletzt hatte der Gemeinderat den Plan 2016 fortgeschrieben. Damals wurden Haushaltsmittel von 10 000 Euro bereitgestellt. Dass die Empfehlung des Planers, eine Kooperation mit der Gesamtschule Nordkirchen einzugehen, nicht mit dem zu Jahresbeginn geäußerten Elternwillen zusammen passte, habe keine Regressforderungen der Gemeinde zur Folge. Blanke argumentiert: „Der gemeinsame Schulentwicklungsplan mit Nordkirchen war nicht der Grund dafür, dass es nicht zu einer Kooperation mit der Gesamtschule Nordkirchen gekommen ist. Die Gemeinde Ascheberg muss aufgrund dieser Tatsache aktuell auch keinen neuen Schulentwicklungsplan erstellen.“

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