Ehemalige Profilschüler Gelungener Start in der Fremde

Ascheberg -

Von der Profilschule zu einer weiterführenden Schule: Wie ist es den ersten Entlassschülern ergangen? Wir haben uns umgehört.

Von Luca Wobbe
Jonas Budde, Johannes Adamczyk, Sebastian Sobbe, Leon Blasig, Mona Lütkemeier, Laurin Rüschenschmidt und Finn Risthaus berichten von einem guten Start an den weiterführenden Schulen.
Jonas Budde, Johannes Adamczyk, Sebastian Sobbe, Leon Blasig, Mona Lütkemeier, Laurin Rüschenschmidt und Finn Risthaus berichten von einem guten Start an den weiterführenden Schulen. Foto: lwo

Nach Klasse zehn ist an der Profilschule Ascheberg Schluss. Da sie keine Oberstufe anbietet, müssen sich Schüler, die höhere Ziele haben, nach einer neuen Schule umschauen. Für Jugendliche aus Ascheberg und Umgebung bieten sich die Kooperationspartner, die Johann-Conrad-Schlaun Gesamtschule Nordkirchen, das Joseph Haydn-Gymnasium in Senden und das Berufskolleg Lüdinghausen an. Neben regionalen Schulen wie je zwei Gymnasien in Werne und Lüdinghausen nehmen einige Ehemalige einen langen Schulweg in Kauf, weil sie Schulen in Münster oder anderen Großstädten ausgewählt haben. So entschieden sich beispielsweise zwei ehemalige Schüler der Profilschule: Sebastian Sobbe und Johannes Adamczyk fahren jeden Tag nach Münster, für sie lohnt es sich bisher auf alle Fälle. „Wir sind gut angekommen und wurden super aufgenommen, es war nicht besonders schwierig, neue Freunde zu finden. Demnächst haben wir noch unsere Stufenfahrt, die wird hoffentlich super“, berichtet Johannes, der rückblickend erzählt: „An unserer alten Schule vermisse ich ganz besonders meine alten Freunde und die Segel-Stunden.“

Auch Sebastian Sobbe ist bis dato gänzlich zufrieden mit seiner Schulwahl: „Auch wenn ich die alten Freunde von der Profilschule vermisse, ist hier alles super, ich habe auch direkt Anschluss gefunden und nächstes Jahr fahren wir noch mit der Schule Ski, da freue ich mich auch schon drauf.“

Aber auch die Schüler, die zu den örtlichen Schulen gegangen sind, bereuen ihre Wahl bisher nicht. Leon Blasig, Mona Lütkemeier und Jonas Budde sind auf das JCS in Nordkirchen gewechselt und sind bis heute recht zufrieden. Alle drei sagen, sie seien gut angekommen und aufgenommen worden. Sie vermissen jedoch ihre alten Lehrer, können aber auch der neuen Schule viel abgewinnen. „Die erste Klausurphase war nicht so stressig wie erwartet, obwohl ich schon froh bin, dass sie jetzt vorbei ist. Unsere Mitschüler helfen uns, um hier gut zurechtzukommen“, berichtet Mona. Jonas fügt an: „Wir sind gut zurechtgekommen, auch an das frühe Aufstehen gewöhnt man sich. Auf die Fahrt nach Paris demnächst freue ich mich auch schon.“ In der Mittagspause gibt es für sie häufig die gleichen Ziele: Geiping, der Edeka oder das Schloss Nordkirchen, welches von der Schule keine 200 Meter Fußmarsch misst. „Ich bin auf die Klausurnoten nach den Ferien gespannt“, so Leon auf die Frage, worauf er sich in der nächsten Zeit freue. Mona dagegen freut sich auf ihr Schulpraktikum am Ende des Schuljahres. Sie arbeitet dann in einem Hotel. Laurin Rüschenschmidt und Finn Risthaus entschieden sich nach ihrem Abschluss an der Profilschule dazu, in Senden weiter zur Schule zu gehen. Auf dem Joseph-Hayden-Gymnasium sind auch sie rundum zufrieden. Finn schildert seinen Eindruck so: „Sowohl Lehrer als auch Schüler haben uns gut aufgenommen.“ Laurin schließt sich dieser Meinung an und fügte hinzu: „Die Mitschüler haben mich gut unterstützt. Ich freue mich, wenn ich in drei Jahren dann hoffentlich mein Abitur habe.“

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Die erste Klausurphase war nicht so stressig wie erwartet.

Mona Lütkemeier

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