Wecon ausgezeichnet Seifriz-Preis geht an die Ascheberger Hansalinie

Ascheberg -

„Meister sucht Professor“ – bei diesem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb findet schon der Slogan exakt ins Ziel: Mit dem Seifriz-Preis für Technologietransfer hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks jetzt die Firma Wecon aus Ascheberg in Karlsruhe ausgezeichnet.

Von Repräsentanten aus der Jury und aus dem Zentralverband des Deutschen Handwerks in flankiert, nahmen Konstrukteur Klaus Holz (3.v.l.), Alexia Fenollar als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin des Kooperationspartners RWTH Aachen (m.) und Geschäftsführer Daniel Hemker (5.v.l.). für die Wecon Urkunden und die Trophäen des Seifriz-Preises entgegen
Von Repräsentanten aus der Jury und aus dem Zentralverband des Deutschen Handwerks in flankiert, nahmen Konstrukteur Klaus Holz (3.v.l.), Alexia Fenollar als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin des Kooperationspartners RWTH Aachen (m.) und Geschäftsführer Daniel Hemker (5.v.l.). für die Wecon Urkunden und die Trophäen des Seifriz-Preises entgegen Foto: ZDH

„Meister sucht Professor“ – bei diesem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb findet schon der Slogan exakt ins Ziel: Mit dem Seifriz-Preis für Technologietransfer hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks jetzt die Firma Wecon aus Ascheberg in Karlsruhe ausgezeichnet. Für die vorbildliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung der meisterhaften Innovation erhielt das für fortschrittliche Transportlösungen bekannte Unternehmen damit die zweite Krönung seines Modells „Imperator“. Der Großraum-Wechselbehälter für den kombinierten Verkehr war zuvor schon mit dem „Innovationspreis“ des Fördervereins Münsterland prämiert worden.

„Wir sind selbstverständlich mächtig stolz, dass unsere Leistung hierfür erneut belohnt und gewürdigt wird. Denn die Ehrung unterstreicht unseren Einfallsreichtum in der Konstruktion“, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Daniel Hemker . Er nahm die Auszeichnung in Karlsruhe gemeinsam mit dem verantwortlichen Konstrukteur Klaus Holz und Alexia Fenollar, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin vom Kooperationspartner RWTH Aachen, entgegen. Hemker unterstreicht zudem den großen Anteil am Gewinn des Handwerkerpreises durch die praktische Umsetzung unter der Führung des Wecon-Betriebsleiters, Karosserie- und Fahrzeugbaumeister Thomas Hesselmann.

„Da steckt mehr drin“, heißt es beim Zentralverband des Deutschen Handwerks zum innovativen Produkt des Preisträgers. Die ursprünglich als „TelliSys“-Projekt gestartete Entwicklung brachte bei Wecon die clevere Bauvariante der erneut gekrönten Modellreihe „Imperator“ hervor. Für den Mega-Container haben die Erfinder die Bodenhöhe um mehr als ein Drittel reduziert, was das Eigengewicht reduziert und Platz für mehr Ladevolumen schafft. In der Praxis sind damit weniger Fahrten mit geringeren Transportkosten möglich – und bei voller Beladung mit einem um 25 Prozent gesenkten CO-Ausstoß. Zudem garantiert die ausgeklügelt konzipierte Seitenwand ein schnelles Be- und Entladen, was das integrierte Hubdach durch das Stapeln des Transportguts fördert.

Die erfolgreiche Kooperation zwischen handwerklichen Betrieben und wissenschaftlichen Einrichtungen, wie in diesem Fall zu sehen, fördert der bundesweite Transferpreis schon seit 25 Jahren. Dem Wettbewerb liegt der Gedanke zugrunde, „Wissen mit beiderseitigem Nutzen von der Wissenschaft in die Wirtschaft zu übertragen“.

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