Ascheberg trifft sich Ein Treffen mit angenehmen Folgen

Ascheberg -

Als Lutz Walter im Sommer den Katharinenplatz belegte, waren viele strahlende Gesichter zu sehen. Die gab es auch im Rathaus als der Ideengeber und Motor aus den Erlösen 2100 Euro spendete.

Von Theo Heitbaum
Lutz Walter als  Spender mit (v.l.) Sandra Schulz (Kita St. Katharina), Petra Fuchs (Kita St. Lambertus), Julia Knauft (Kleine Maulwürfe vom Spielraum), Melanie Wiebusch (Ascheberg Marketing), Ingeborg Stange (DRK-Familienzentrum Bügelkamp), Dorothee Sandner, Elly Mangels (beide Hospizgruppe Ascheberg), Karina Lazar (Grashüpfer) und Petra Zumbülte (DRK-Kita Rheinsbergring).
Lutz Walter als  Spender mit (v.l.) Sandra Schulz (Kita St. Katharina), Petra Fuchs (Kita St. Lambertus), Julia Knauft (Kleine Maulwürfe vom Spielraum), Melanie Wiebusch (Ascheberg Marketing), Ingeborg Stange (DRK-Familienzentrum Bügelkamp), Dorothee Sandner, Elly Mangels (beide Hospizgruppe Ascheberg), Karina Lazar (Grashüpfer) und Petra Zumbülte (DRK-Kita Rheinsbergring). Foto: hbm

Wenn Ascheberg sich im Sommer auf dem Katharinenplatz getroffen hat, dann stand vielen Gäste die Freude über das neue Angebot ins Gesicht geschrieben. Gestern sorgte „Ascheberg trifft sich“ mit Organisator Lutz Walter erneut für strahlende Gesichter. Denn bei den vier Treff-Terminen im Sommer blieb auch Geld übrig. Das gaben Walter und Ascheberg Marketing ins Dorf zurück. Die fünf Kindergärten, die kleinen Maulwürfe vom Spielraum und die Hospizgruppe Ascheberg wurden im Bürgerforum mit jeweils 300 Euro überrascht.

„Es hat Spaß gemacht“, blickte Walter auf die Veranstaltungsreihe zurück: „Es war an der Zeit, dass im Dorf etwas passiert. Wir sind aber überrascht, wie gut es angenommen wurde.“ Deswegen legt Walter mit der Winter-Version von „Ascheberg trifft sich“ am 7. Dezember (Donnerstag) nach. Ab 17 Uhr gibt es Wurste- und Leberbrot, Töttchen und Glühwein. Es werden auch bisher vier kleine Hütten aufgebaut, in der beispielsweise die Hospizgruppe Holzspielzeug verkaufen wird. „Das wird bestimmt klasse“, freut sich nicht nur Dorothee Sandner von der Hospizgruppe auf das adventliche Treffen auf dem Katharinenplatz. Elly Mangels berichtete, dass die Spende für das Projekt „Hospiz goes Kita“ verwendet werden soll. Den Auftakt gibt es im Katharinenkindergarten, die anderen Einrichtungen waren gestern sehr interessiert und orderten schon einmal Infomaterial.

Jede der gestern gekommenen Gruppen erhielt 300 Euro. Julia Knauft, Tagesmutter bei den Maulwürfen vom Spielraum, hat eben den Spielraum umgestaltet und „die Spende war der letzte Impuls, ein neues Sportgerät zu kaufen“. Bei den Grashüpfern investiert Leiterin Karina Lazar die Spendengelder in eine kleine Bücherei, die den jüngsten Ascheberger Kindergarten bereichern soll. Petra Zumbülte hat in der DRK-Kita Rheinsbergring eine Idee, die mit dem Geld im Außenbereich wahr werden soll. Ingeborg Stange wird den künftigen Schulkindern den Wunsch nach Magnettafeln erfüllen. Sandra Schulz die Bewegungslandschaft im Katharinenkindergarten um eine Bank ergänzen. Und Petra Fuchs liebäugelt für den Lambertuskindergarten mit einem Doppelkinderwagen: „Wir haben Steppkes, die schlafen im Kinderwagen schnell ein. Ich kann aber nicht zwei Wagen mit zwei Erzieherinnen losschicken.“

Lutz Walter wird nicht nur mit Hilfe von Ascheberg Marketing im Dezember nachlegen, sondern verspricht eine Neuauflage im Jahr 2018. „Es gibt bei uns immer wieder Anfragen, ob Gruppen bei der Aktion mitmachen können“, berichtet Melanie Wiebusch, Geschäftsführerin von Ascheberg Marketing. Gut möglich also, dass die Aktion im nächsten Jahr etwas erweitert daher kommt. „Wir werden das schon hinbekommen“, blickt Walter zuversichtlich nach vorne. Zuerst auf den 7. Dezember.

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Es war an der Zeit, dass im Dorf etwas passiert. Wir sind überrascht, wie gut es angenommen wurde.

Lutz Walter

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