Italienische Nacht 2017 Landregen setzt sich durch

Ascheberg -

Westfälischer Landregen gegen mediterranes Abendflair – ungeschoren ist die Italienische Nacht in Ascheberg selten davon gekommen. Und 2017?

Von Theo Heitbaum
Wer wissen wollte, was es mit dem Regen auf sich hat, der fand bei Schwalbe die passende Lektüre. Ansonsten halfen Schirme.
Wer wissen wollte, was es mit dem Regen auf sich hat, der fand bei Schwalbe die passende Lektüre. Ansonsten halfen Schirme. Foto: hbm

Westfälischer Landregen gegen mediterranes Abendflair – ungeschoren ist die Italienische Nacht in Ascheberg selten davon gekommen. Gestern blieb es aber nicht bei einem kräftigen Schauer, das kühle Nass setzte sich scheinbar über dem Dorf fest und berieselte das Geschehen auf den Straßen. Regenschirme dominierten das Straßenbild – und das war schon erstaunlich, denn es gab einige Menschen, die sich den Bummel vom Wetter nicht vermiesen ließen. „Die Geschäftsleute haben sich viel Mühe gegeben. Da müssen wir wenigstens vorbeischauen“, hieß er von Besuchern. „Wir ziehen das jetzt durch“, gab sich Sandra Neve von Pro Ascheberg kämpferisch. Die Musiker suchten sich ein regensicheres Plätzchen und sorgten dort fürs Mitsingen oder -klatschen. Es gab Schlager und rockiges, akustisches und Musik vom Plattenteller. Wo es nach Pizza und Pasta duftete, wo ein Pavillon ein trockenes Päuschen ermöglichte, sammelten sich dann auch einmal Besucher im Dutzend an. Eine entspannte Atmosphäre stellte sich aber nicht ein. Dafür war die meistgefragte App des Tages zu eindeutig: Es wird höchstens einmal etwas weniger regnen. Aber aufhören? Nein, verriet der Regenradar den Besuchern.

„Einige Marktstände sind nicht gekommen. Sie haben vor dem Wetter kapituliert“, erklärte Sandra Neve. Trotzdem war auch so spürbar, dass die Italienische Nacht sich in Richtung eines Marktes entwickelt. So groß war das Angebot auf den Straßen noch nicht.

„Wenn in Ascheberg etwas los ist, dann geht es nach draußen. Egal, wie das Wetter ist“, ließ sich Marcel Hartwig die Laune nicht verderben. „Die Ascheberger gehen raus, daran habe ich nie gezweifelt“, sieht Günter Schwalbe seinen Eindruck von den Menschen im Dorf bestätigt. Und es sind nicht nur Ascheberger, die unterwegs sind. Auch Herberner sind gekommen: „Das ist immer schön hier.“

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