Immer mehr Schöppinger wählen vor dem eigentlichen Abstimmungstermin Der Trend geht zur Briefwahl

Schöppingen -

Schon 840 Schöppinger haben bei der Gemeindeverwaltung einen Antrag auf Briefwahl für die kommende Bundestagswahl gestellt. Das hat Fachbereichsleiter Franz-Josef Gausling am Mittwoch mitgeteilt. Von den 4819 Wahlberechtigten in Schöppingen sind das mehr als eine Woche vor dem Wahltermin bereits rund 17 Prozent.

Von Mareike Katerkamp
Zahlreiche Briefwahlumschläge sind schon bei der Gemeindeverwaltung eingegangen.
Zahlreiche Briefwahlumschläge sind schon bei der Gemeindeverwaltung eingegangen. Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters

Damit ist die Zahl der Briefwähler schon jetzt höher als bei der vergangenen Bundestagswahl im Jahr 2013: Damals waren es 777 Schöppinger, die vor dem eigentlichen Abstimmungstag ihre Stimme per Briefwahl abgaben.

Zum einen können die Unterlagen online beantragt werden. Zum anderen können die Bürger den Antrag auch im Bürgerbüro des Rathauses stellen – und dann direkt vor Ort wählen. Auch das machen immer mehr Schöppinger. „Das ist für viele der bequemste Weg“, sagt Gausling. Der Fachbereichsleiter geht davon aus, dass der Briefwahlbezirk in diesem Jahr der größte Auszählbezirk in der Kommune sein wird.

Der Trend zur Briefwahl lässt sich auch in vielen anderen Kommunen beobachten. Laut einer INSA-Umfrage will bei dieser Wahl fast jeder dritte Wähler in Deutschland seine Stimme per Briefwahl abgeben. 2013 waren es noch 24,6 Prozent.

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