Apfelfest in Schöppingen Das Rad lockt in die Innenstadt

Schöppingen -

Beim Apfelfest am 17. September dreht sich von 11 bis 18 Uhr wie im vergangenen Jahr alles um die Mobilität. Doch der Ansatz ist in diesem Jahr komplett neu. War es zuletzt die E-Mobilität, schicken die Organisatoren die Gäste dieses Mal auf eine Zeitreise: 200 Jahre Fahrrad-Geschichte. 

Von Rupert Joemann
Auf zwei abwechslungsreiche Tage bei der Lichtkunst-Nacht und dem Apfelfest freuen sich (v.l.) Josef Spiegel (Künstlerdorf), Mechtild Dirksen (Initiative), Stefan Hamann (Initiative) und Franz-Josef Gausling (Gemeinde).
Auf zwei abwechslungsreiche Tage bei der Lichtkunst-Nacht und dem Apfelfest freuen sich (v.l.) Josef Spiegel (Künstlerdorf), Mechtild Dirksen (Initiative), Stefan Hamann (Initiative) und Franz-Josef Gausling (Gemeinde). Foto: Rupert Joemann

Beim Apfelfest am 17. September (Sonntag) dreht sich von 11 bis 18 Uhr wie im vergangenen Jahr alles um die Mobilität. Trotz des gleichen Oberthemas haben die Verantwortlichen um den Gemeinde-Fachbereichsleiter Franz-Josef Gausling und die Initiative Schöppingen aber einen komplett neuen Ansatz zu dem Thema gefunden. War es zuletzt die E-Mobilität, schicken die Organisatoren die Gäste dieses Mal auf eine Zeitreise: 200 Jahre Fahrrad-Geschichte. Anlass ist die Erfindung der ersten Laufmaschine (Draisine) vor 200 Jahren durch Karl von Drais.

Es ist schon ein besonderes Stadtfest, das die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder bieten. Franz-Josef Gausling hatte sich zuvor extra bei der Fahrradmesse Essen umgeschaut – und Interessantes entdeckt.

So stellt das Deutsche Fahrradmuseum aus Bad Brückenau in zwei Zelten nicht nur zahlreiche Originalstücke aus der 200-jährigen Geschichte des Fahrrads aus, sondern eigene Infoständer erklären die einzelnen Exponate auch. So können sich die Besucher einen umfangreichen Überblick verschaffen.

Doch Franz-Josef Gausling ist es wichtig, dass die Gäste auch Aktionen geboten bekommen, bei denen sie mitmachen können. So gibt es eine Hochrad-Fahrschule und einen Nostalgie-Spielplatz, der unter dem Motto steht „Spielen und Fahren wie vor 100 Jahren“. Dabei können auch die kleinen Besucher vieles ausprobieren, bei „allem, was mit Bewegung zu tun hat“, so Fachbereichsleiter Franz-Josef Gausling.

Speziell für Erwachsene ist der E-Bike-Kurs gedacht. Vom Alten Rathaus bis zu Reinhart Moden haben sie die Gelegenheit, einen Parcours zu fahren. Dabei können die Gäste schauen, ob E-Bikes etwas für sie sind.

Um Geschicklichkeit auf zwei Rädern geht es bei der Trial-Show. „Wir stellen den Fahrern 30 Holzpaletten zur Verfügung, den Rest machen sie selbst“, lässt sich auch Franz-Josef Gausling überraschen. Die Trial-Fahrer wollen dabei am liebsten die Kirchentreppe und -mauer mit in ihre Show einbeziehen.

Das Apfelfest bietet aber nicht nur spektakuläre Aktionen. An einem Fahrrad-Kaffee-Stand können die Gäste eine Pause einlegen. Die Organisatoren legen auch Wert auf Details, die für ein besonderes Flair sorgen sollen.

Die Kaufmannschaft nutzt das Apfelfest, um sich zu präsentieren. Erzeuger heimischer Lebensmittel wollen sich in diesem Jahr an einem gemeinsamen Standort präsentieren. So können sich die Besucher auf einen Blick über die Vielfalt informieren. Außerdem öffnen die Geschäfte bis 18 Uhr ihre Türen.

Es gibt aber auch Spielgelegenheiten, die nichts mit dem Fahrrad zu tun. Vor allem die kleine Kirmes und der Fußball-Spaß-Park dürften die Mädchen und Jungen anziehen.

Auch die Seifenblasenwerkstatt ist wohl Anziehungspunkt für die Kleinen. Neben der ganztägigen Werkstatt werden auch zwei Seifenblasen-Shows geboten. Noch so eine Besonderheit des Schöppinger Apfelfests.

Leserkommentare
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5131520?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F156%2F