Mehrkosten für Gemeinde Wasser- und Bodenverband: Gebühren ändern sich

Heek -

Die Gebühren für den Wasser- und Bodenverband ändern sich. Grund dafür ist eine Neufassung des Landeswassergesetzes. Das kostet.

Von Mareike Katerkamp
Auch der Hochwasserschutz ist von den Änderungen betroffen.  
Auch der Hochwasserschutz ist von den Änderungen betroffen.   Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Demnach sollen die Gebühren zukünftig auf die Grundstückseigentümer – die sogenannten Erschwerer – umgelegt werden, gesplittet nach versiegelter und unversiegelter Fläche. Das wird der Gemeinde einige Tausend Euro mehr kosten.

Einer entsprechenden Satzung hat der Finanzausschuss jetzt zugestimmt. Nun muss sie noch der Gemeinderat abnicken.

Die Gebühr bemisst sich pro Quadratmeter Fläche. Die Kosten für die Unterhaltung durch den Wasser- und Bodenverband sollen zu 90 Prozent auf die versiegelten und zu zehn Prozent auf die unversiegelten Flächen umgelegt werden. Als versiegelt gelten etwa asphaltierte oder gepflasterte Wege und Zufahrten, Beton- oder Plattenflächen. Unversiegelt sind Beete, Rasenflächen, Äcker, Weiden und Waldflächen.

„Das führt auch zu Veränderungen für uns als Kommune, da wir viele versiegelte Flächen haben“, sagte Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff. Für die Gemeinde bedeute das eine Kostensteigerung von 22 000 Euro auf etwa 49 000 Euro jährlich.

„Für den einen oder anderen Bürger wird sich das auch verändern“, schätzt Weilinghoff. Beim Unteren Dinkelgebiet etwa gibt es mit Blick auf die versiegelte Fläche eine deutliche Steigerung von 2,22 Euro je 100 Quadratmeter auf 17,67 Euro.

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