Die meisten Stadtwerke-Kunden haben eine Punktlandung hingelegt Tage der Abrechnung nahen

Gronau -

Die meisten Stadtwerke-Kunden haben abrechnungsmäßig eine Punktlandung hingelegt. Die vereinbarten monatlichen Abschläge für das vergangene Jahr decken in den meisten Fällen die Kosten. „60 Prozent unserer Kunden werden eine kleine Rückzahlung erhalten. Etwa 40 Prozent der Kunden müssen etwas nachzahlen“, so Projektleiter Manfred Dierselhuis. Auf plus/minus fünf Prozent beziffern er und sein Kollege Markus Wülker (Fachbereichsleiter Kundenservice) die Verbrauchsschwankungen beim Gasverbrauch der allermeisten Kunden.

Im Kundencenter der Stadtwerke stehen Daniela Heidkamp, Birgit Löhring, Jürgen Leferink, Beate Palm, Annika Strutz, Daniyel Aydin, Olga Riemer und Carolin Radunsky (v.l.) als Ansprechpartner zur Verfügung
Im Kundencenter der Stadtwerke stehen Daniela Heidkamp, Birgit Löhring, Jürgen Leferink, Beate Palm, Annika Strutz, Daniyel Aydin, Olga Riemer und Carolin Radunsky (v.l.) als Ansprechpartner zur Verfügung Foto: Martin Borck

„Der Januar im vergangenen Jahr war sehr kalt“, weist Dierselhuis auf eine Grafik. 0,2 Grad Celsius zeigte das Thermometer im Monatsschnitt gegenüber 3,4 im Januar 2016. „Der März und der Oktober haben den Ausreißer nach unten ausgeglichen.“ In der Gesamtschau lag die Temperatur 2017 in Gronau rund 0,1 Grad höher als 2016.

Besonderheiten und Auffälligkeiten waren beim Verbrauch von Strom und Wasser nicht festzustellen. Die Werte schwankten kaum.

Die individuellen Verbrauchsdaten und die Höhe der Nach- bzw. Rückzahlung können freigeschaltete Stadtwerke-Kunden im Internet-Portal vom kommenden Montag an abrufen. In der nächsten Woche werden auch die schriftlichen Abrechnungen in den Briefkästen der Kunden liegen. Sie werden in mehreren Paketen an unterschiedlichen Tagen verschickt. „Bis Samstag sollten sie bei allen Kunden vorliegen.“

Die Preise für Strom, Wasser und Gas bleiben stabil, sagt Sprecher Stefan Busch. „Trotz erhöhter Netzentgelte und Abgaben beim Strom.“ Beim Einkauf hatten die Stadtwerke ein geschicktes Händchen, sodass diese Mehrkosten ausgeglichen werden konnten.

Nur die Betreiber von Photovoltaikanlagen haben Grund zu klagen: Das Jahr 2016 war sonnenarm, und das ließ sich an den Zählerständen ablesen. Die Betreiber werden den Stadtwerken einen Teil der erhaltenen Vergütungen erstatten müssen. Wie viel das ist, erfahren sie ebenfalls in der kommenden Woche.

Zum Thema

Kunden, die die Höhe ihres Monatsabschlags ändern wollen, können das über das erneuerte und bedienungsfreundlicher gestaltete Internetportal der Stadtwerke (www.stadtwerke-gronau.de) erledigen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenservice an der Laubstiege stehen persönlich und telefonisch unter 02562 717717 zur Verfügung. Die Stadtwerke räumen auch die Möglichkeit ein, den Abschlag statt in monatlichen Raten vorab in einem Betrag zu bezahlen. Einen Rabatt wie in früheren Jahren gibt es dafür allerdings nicht mehr.

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