Aktion einer Alstätter Firmgruppe
45 Kartons voll mit Spenden

Alstätte -

Ein voller Erfolg war die Aktion „eins mehr“ einer Alstätter Firmgruppe am Tag vor Heiligabend. Von acht bis 17 Uhr baten die Jugendlichen vor den Lebensmittelgeschäften Aldi und Edeka unermüdlich um eine Spende für die Ahauser Tafel. Am Ende füllten sie 45 Bananenkartons für den Transport zur Tafel.

Samstag, 30.12.2017, 14:12 Uhr

Im Gepäck hatte die Firmgruppe so einiges für die Tafel. Dahinter postierten sich für ein Erinnerungsfoto (v.l.) Tafel-Mitarbeiterin Helga Worbs, Anne Lösing, Milena Terstriep, Paula Bröker, Antonia Hartmann, Lena Overbeck, Marie Franke und Tafel-Koordinatorin Alexandra Perl.
Im Gepäck hatte die Firmgruppe so einiges für die Tafel. Dahinter postierten sich für ein Erinnerungsfoto (v.l.) Tafel-Mitarbeiterin Helga Worbs, Anne Lösing, Milena Terstriep, Paula Bröker, Antonia Hartmann, Lena Overbeck, Marie Franke und Tafel-Koordinatorin Alexandra Perl. Foto: Monika Haget

Diese besuchten sie nun auch persönlich: Nach den Feiertagen ging es für die sechs Mädchen zur Ahauser Tafel. Dort informierten sie sich nicht nur über deren Arbeit. Im Gepäck hatten sie auch Babynahrung und Babyhygieneartikel, da diese dort dringend benötigt werden.

Tafelkoordinatorin Alexandra Perl bedankte sich bei den Firmlingen für ihren Einsatz. Sie berichtete, dass die Tafel vom Sozialdienst katholischer Frauen getragen werde und gänzlich auf Spenden angewiesen sei. Die Räume würden von der Stadt Ahaus kostenlos zur Verfügung gestellt, doch die laufenden Kosten, etwa für Strom, müssten sie selbst aufbringen.

Die Tafeln im Umkreis seien miteinander vernetzt und unterstützten sich gegenseitig, erklärte Alexandra Perl. Derzeit profitieren ihren Angaben nach 199 Erwachsene und 178 Kinder aus Ahaus, Legden, Heek und Schöppingen vom Angebot in Ahaus. Besonders ältere Menschen, Langzeitarbeitslose und alleinerziehende Mütter seien auf die Hilfe angewiesen, sagte die Sozialarbeiterin. Mit einem Tafelausweis, der nach Feststellung der finanziellen Situation ausgestellt wird, können die Menschen gegen einen kleinen Obolus Lebensmittel einkaufen.

Für den reibungslosen Ablauf sorgen mehrere Teams. Die Fahrer holen überschüssige Ware von den Geschäften ab, die vom Sortierteam kontrolliert und eingeräumt wird. Das Ausgabeteam gibt die Lebensmittel an die Kunden weiter und das Büroteam kümmert sich um die Organisation.

Die Tafel-Leiterin verschwieg gegenüber den Firmlingen nicht, dass es mit dem Eintreffen der zahlreichen Flüchtlinge aus unterschiedlichen Kulturen zeitweise erhebliche Probleme gegeben habe. Diese seien aber inzwischen überwunden.

Insgesamt 85 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich zurzeit bei der Ahauser Tafel. „Sie sind alle mit viel Herzblut bei der Sache, ich hab‘ einen Riesen Respekt davor“, sagte Alexandra Perl.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5388349?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F146%2F
Tag 4: Lieber zu viel als zu wenig
Shopping Queen in Münster: Tag 4: Lieber zu viel als zu wenig
Nachrichten-Ticker