Zugausfälle und Verspätungen Eurobahn entschuldigt sich für Unannehmlichkeiten

Düsseldorf/Münsterland -

Unerwartete Verzögerungen beim Abschluss zweier Lokführer-Kurse waren verantwortlich dafür, dass der Start der Eurobahn im Teutoburger-Wald-Netz anders verlief als geplant. Zugausfälle, Verspätungen, mangelhafte Information der Fahrgäste: Am Freitag meldete sich der Geschäftsführer der Eurobahn-Muttergesellschaft Keolis-Deutschland zu Wort.

Von Elmar Ries
Zugausfälle und Verspätungen: Eurobahn entschuldigt sich für Unannehmlichkeiten
Zugausfälle, Verspätungen, mangelhafte Information der Fahrgäste: Am Freitag meldete sich Thomas Görtzen, Geschäftsführer der Eurobahn-Muttergesellschaft Keolis-Deutschland, zu Wort. Foto: Gösmann

„Wir können uns bei unseren Fahrgästen für diese Unannehmlichkeiten nur entschuldigen“, sagte Thomas Görtzen . Weil die Ausbildungskurse nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnten, sei das Unternehmen „mit einer dünneren Personaldecke als geplant“ gestartet.

Obwohl die Eurobahn nahezu alle Triebwagenführer der früheren Netz-Betreiber Westfalenbahn und DB Regio hätte übernehmen können, „ließen sich Zugausfälle in zu vielen Fällen nicht vermeiden“. Die Qualifikation der noch fehlenden Lokführer werde in den kommenden Tagen abgeschlossen. „Ein Fehler in der Datenvermittlung“ habe zu allem Überfluss dafür gesorgt, dass die Kundeninformation unzureichend war. „Wir analysieren das Problem intensiv am Einzelfall“, so Görtzen.

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Die Eurobahn-Hotline 008 00 38 76 22 47 ist rund um die Uhr zu erreichen.

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