WDR-Wettbewerb „Bester Chor im Westen“ Alstätter Chor „Young Voices“: „Wir werden die Bühne rocken“

Alstätte -

Langsam wird es ernst. Am Donnerstag geht es für den Chor „Young Voices“ nach Köln, am Freitag dann kämpfen sie im Halbfinale um den Titel „Der beste Chor im Westen“. Wie geht es den Chormitgliedern bei dem vielen Rummel um sie und warum haben sie den Titel verdient? Das erzählt Vorstandsmitglied Christina Winter im Interview. 

Von Mareike Meiring
Schon beim Vorentscheid in Bielefeld waren ordentlich Emotionen mit im Spiel. Nun geht es für den Chor „Young Voices“ zum Halbfinale nach Köln. Dieser wird am Freitag live im WDR ausgestrahlt. Welcher Chor ins Finale einzieht, entscheiden nun die Zuschauer und nicht mehr wie zuvor eine Jury.
Schon beim Vorentscheid in Bielefeld waren ordentlich Emotionen mit im Spiel. Nun geht es für den Chor „Young Voices“ zum Halbfinale nach Köln. Dieser wird am Freitag live im WDR ausgestrahlt. Welcher Chor ins Finale einzieht, entscheiden nun die Zuschauer und nicht mehr wie zuvor eine Jury. Foto: Chor

So langsam wird es ernst. Schon am heutigen Donnerstag geht es für die Mitglieder des Chors „Young Voices“ nach Köln, morgen dann stehen sie auf der Bühne und kämpfen im Halbfinale gegen neun weitere Chöre aus Nordrhein-Westfalen um den Titel „Der beste Chor im Westen“. Ordentlich Programm also für die 90 Sängerinnen im Alter von 14 bis 50 Jahren, ihren Pianisten und ihre Chorleiterin Martraud Leeners .

Wie geht es den Chormitgliedern bei dem vielen Rummel um sie, wie haben sie sich auf den Wettbewerb vorbereitet und warum sind sie genau die richtigen für den Titel? Fünf Fragen an Christina Winter , Vorstandsmitglied und Grafikbeauftragte des Chores.

Noch einmal schlafen, bis es auf die Bühne geht. Wovon haben Sie in den vergangenen Nächten geträumt?

Christina Winter: Von unseren Liedern, den Choreografien, der Bühne, dem Vorentscheid. Man durchlebt den Vorentscheid mit all seinen Emotionen noch einmal und ist natürlich voller Vorfreude auf das, was am Freitag kommt.

Können Sie überhaupt noch an irgendetwas anderes denken?

Christina Winter: Der Wettbewerb bestimmt das momentane Leben schon sehr. Im Auto höre ich natürlich unsere Lieder hoch und runter und auch sonst dreht sich alles um den Tag. Wir hatten am Montag vor der finalen Probe noch eine letzte Vorstandsrunde, um organisatorisch noch einmal alles durchzusprechen. Spezielle Sonderproben brauchten wir bislang nicht, da das Lied und die Choreografie sitzen. Wenn wir ins Finale kommen, stehen in der nächsten Woche allerdings Sonderproben auf dem Plan.

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Welches Lied singen sie auf der Bühne?

Christina Winter: Wir werden einen Mix aus „Sweet Dreams“ und „Seven Nation Army“ präsentieren. Das ist ein Ohrwurm, den viele Leute mitsingen können und der eingängig ist. Damit werden wir die Bühne rocken!

Zahlreiche Presseanfragen, Glückwünsche, das Public Viewing auf dem Kirchplatz – haben Sie mit so viel Rummel gerechnet?

Christina Winter: Als wir uns beworben haben, war uns nicht bewusst, wie groß die Sache wirklich werden würde. Umso überwältigender sind für uns die vielfältigen Reaktionen auf sämtlichen Kanälen. Wir sind ein großer Chor mit einer großen Reichweite und einem großen Netzwerk – das wird nun deutlich. Besonders schön ist es zu sehen, wie Alstätte zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt: Vom Gewerbeverein etwa sind wir mit dem Public Viewing überrascht worden, das Bittlinger-Konzert wurde terminlich verschoben, von den anderen Chören und Vereinen gibt es Glückwünsche und Zusprüche.

Warum haben Sie Ihrer Meinung nach den Titel „Der beste Chor im Westen“ verdient?

Christina Winter: Wir sind einfach eine tolle Truppe, stecken voller Frauenpower, sind authentisch, und der Spaß am Singen springt auf die Zuhörer über. Verdient hätte diesen Titel vor allem unsere Chorleiterin Martraud Leeners: Ohne sie und ihr unermüdliches Engagement wären wir nicht der Chor, der wir heute sind. Es ist schon eine hervorragende Leistung, bei so einem großen Chor alle Mitglieder in Einklang zu bringen.

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