Spannendes Spiel und viel Spaß Das letzte Spiel des Jahres

Münster-Wolbeck -

Das letzte Spiel des Jahres auf dem Kunstrasenplatz am Brandhoveweg bestritten am Freitag Kicker des VfL Wolbeck der 3. Mannschaft und der Altherren.

Von Andreas Hasenkamp
Entspannt nach dem letzten, spannenden Spiel: Spieler der 3. und der Altherren des VfL.  
Entspannt nach dem letzten, spannenden Spiel: Spieler der 3. und der Altherren des VfL.   Foto: Andreas Hasenkamp

Das letzte Spiel des Jahres auf dem Kunstrasenplatz am Brandhoveweg bestritten am Freitag Kicker des VfL Wolbeck der dritten Mannschaft und der Altherren.

Recht ungleich gestaltete sich die Ausgangslage: Hier die zwölf aus dem 29 Mann starken Kader im Alter von 21 bis 30 Jahren, begleitet von beiden Trainern, Mirko Teigeler und Christian Zumdick , dort die Altherren mit fortgeschrittener Reife und als „Ausreißer“ einem 26-jährigen, der den Papa vertrat, und ganz ohne Trainer. Verzichten mussten die Altherren zudem auf ihren Obmann Erich Voss, für den aber äußerst kurzfristig sein Stellvertreter Hossein Mohajer Pour mit gewohnt hohem Engagement einsprang. Die 3. war schon in der Winterpause, während die Älteren ihren Sport ohne nennenswerte Trainingspausen pflegen. Dafür mussten sie ohne die gewohnten Wetter-Umstände wie strömendem Regen oder einer geschlossene Schneedecke auskommen. Beliebter Anspielpartner der Altherren war Schiedsrichter Christian Zumdick. Das lag weniger an der vertrauten Erscheinung des ehemaligen Altherren-Trainers und aktuellen Co-Trainers der dritten Mannschaft, sondern an der allzu altherrentrikot-ähnlichen blau-weißen Gewandung. Dabei wäre das für eine beachtliche Fehlpass-Quote nicht zwingend nötig gewesen. Hatte sich das Altherren-Mittelfeld einen Weg nach vorn gebahnt, konnte Norbert Bothen den quirligen Paul Frasczak des Öfteren in Position bringen. Der schoss den Ausgleich zum 1:1, nachdem Niko Leimann für die Dritte erfolgreich gewesen war. Doch Michael Zimmer legte gleich zweimal den Ball ins Netz, einmal mit dem Kopf. Das 1:3 dämpfte kurzfristig die Hoffnungen der Altherren, die aber konzentriert weiterspielten. Lohn war das 2:3 durch Frasczak – und schließlich trat Senad Osmani aus 180 Grad-Winkel den Ball, der dank seiner Kalkulation mit Gravitation, Anschnitt und Windrichtung ins Tor wanderte. Der Treffer besiegelt das überraschende 3:3 als Endstand. „Normal hätten wir das gewinnen müssen“, resümierte Andreas Zumdick, was als Kampfansage fürs nächste Mal verstanden werden darf. In der Tat hatten die Altherren Chancen liegen gelassen bei diesem allerletzten Spiel des Jahres.

Leserkommentare
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5394461?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F144%2F