RV Sprakel
Knake-Klavier im Reiterstübchen

Münster-Sprakel -

Ein Klavier von 1850 im Pferdestall? Nicht ganz, gleichwohl sorgt aber ein Klavier von 1850 seit Kurzem für neue Töne beim Reitverein (RV) Münster-Sprakel am Heidegrund.

Montag, 18.12.2017, 16:12 Uhr

Ein Klavier von 1850 sorgt für neue Töne beim RV Sprakel; insbesondere wenn (v.l.) Jacqueline Rath und Guido Rath singen, Sophia Kuhlenkötter begleitet und Peter Koch das Klavier gut gestimmt hat.
Ein Klavier von 1850 sorgt für neue Töne beim RV Sprakel; insbesondere wenn (v.l.) Jacqueline Rath und Guido Rath singen, Sophia Kuhlenkötter begleitet und Peter Koch das Klavier gut gestimmt hat. Foto: RV Sprakel

Dem Schornsteinfegermeister Guido Rath verdankt der Verein dieses signierte Instrument, das vom Klavierbauer Knake vor 157 Jahren in Münster gebaut wurde und das älteste in Münster noch funktionierende Klavier sein könnte. Das nehme der Klavierstimmer Peter Koch an, der in seiner Dienstzeit in den großen deutschen Konzerthallen für den richtigen Klavierton gesorgt habe, heißt es in der Mitteilung des RV Sprakel.

Apropos neue Töne: So konnte etwa die Musikstudentin Sophia Kuhlenkötter, die gerade mal nicht auf ihrem Pferd saß, die Weihnachtsfeier des Vereins im Gemeinschaftsraum der Reitanlage mit frisch gestimmten Tönen gestalten. Begleitet wurde sie von dem passionierten Chorsänger Guido Rath und seiner Tochter Jacqueline, ebenfalls Reiterin des Vereins.

Selbst eine profane Geschäftsversammlung des Vorstandes mit vielen Mitgliedern konnte nüchterne, vom Vorsitzenden Franz Jostes vorgetragene Zahlen, begleitet von Klaviermusik, optimistisch zur Kenntnis nehmen. So wurde die Bausanierung der Reithalle in diesem Jahr mit 53 184,66 Euro abgeschlossen.

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