Adventsbasar der Leprahilfe
Handarbeiten und Kränze

Münster-Sprakel -

Der Andrang im Marienheim war schon vor dem Beginn des Adventsbasars des Arbeitskreises Leprahilfe groß: Viele waren gekommen, um sich die begehrten Kränze und Gestecke zu sichern.

Sonntag, 03.12.2017, 18:12 Uhr

Der Andrang im Marienheim war schon vor dem Beginn des Adventsbasars des Arbeitskreises Leprahilfe groß: Viele waren gekommen, um sich die begehrten Kränze und Gestecke zu sichern. „Da muss man schon wirklich früh da sein, sonst sind die ausverkauft”, erzählte eine Besucherin vor dem Marienheim.

Doch genau das war im Sinne von Ursula Vierhaus vom Arbeitskreis. Dieser Kreis organisiert schon seit 47 Jahren den Basar, um die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe zu unterstützen. „Man hat mich damals einfach gefragt, ob ich mitmachen will, und schon war ich dabei”, berichtete Vierhaus. Es mache schon riesigen Spaß: „Das ganze Jahr über treffen wir uns, es wird gestrickt, gehäkelt und gehandarbeitet”, ergänzte Dagmar Müller , ebenfalls Mitglied des Arbeitskreises. Wobei die heiße Phase der Handarbeiten für die rund 15 Mitglieder im November beginne.

Der Arbeitskreis hatte einiges auf die Beine gestellt und präsentierte im Marienheim ein umfangreiches Angebot: Neben den rund 30 Kränzen und 30 Gestecken, die sowohl Samstag als auch Sonntag angeboten wurden, gab es allerlei Handarbeit zu erstehen: Bestickte Tischdecken, Schals und Mützen, bestickte Kissen, Karten und Anhänger aus Papier oder warme Woll-Socken waren nur ein Teil des Angebotes. „Unsere Cafeteria kommt auch immer besonders gut an”, berichtete Ursula Vierhaus. Die lange Schlange vor den Kuchen, die die Sprakeler selbst gebacken und gestiftet hatten, sprach für sich. „Viele nehmen sich ein paar Stücke mit nach Hause und nutzen die Gelegenheit, noch einmal über den Basar zu schlendern”, erzählte Dagmar Müller. Der Anlass für das Engagement der Sprakeler Frauen ist nach wie vor aktuell: „Auch wenn viele meinen, dass Lepra ausgerottet sei, ist das leider nicht so. Auch Tuberkulose ist wieder auf dem Vormarsch, sodass man etwas dagegen tun muss.”

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