Heimatverein Sandrup-Sprakel-Coerde Erntekranz fürs Traditionsfest

Münster-Sprakel -

Die Vorbereitungen für das große Brauchtumsfest auf dem Heimathof am 8. Oktober laufen bereits,. Dazu gehört auch der große Erntekranz.

Den Erntekranz banden Vorstandsmitglieder und Helfer des Heimatvereins Sandrup-Sprakel- Coerde auf dem Heimathof.
Den Erntekranz banden Vorstandsmitglieder und Helfer des Heimatvereins Sandrup-Sprakel- Coerde auf dem Heimathof. Foto: hko

Die Vorbereitungen für das große Brauchtumsfest auf dem Heimathof am 8. Oktober laufen bereits,. Dazu gehört auch der große Erntekranz, den der Vorstand und ein engagiertes Team von Helferinnen und Helfern des Heimatvereins Sandrup-Sprakel-Coerde am Sonntag beim „Tag der offenen Tür“ auf dem Hofgelände banden. Es war der Auftakt für das Ereignis in einigen Wochen, das in diesem Jahr das Thema Holz in den Mittelpunkt rückt.

„Wir wollen an vielen Beispielen zeigen, welche Bedeutung das Holz als nachwachsender Rohstoff für uns hat,“ betont der Vorsitzende des Vereins, Alfred Bölling . Und viel Spaß soll auch damit verbunden sein. Sägen und Holzschuh-Golf zum Beispiel, auch Milchkarren, Langholz- und Ackerwagen sind im Programm. Mehr wird aber noch nicht verraten, denn am 8. Oktober ab 14 Uhr sollen möglichst viele Besucher auf den Sandruper Heimathof kommen.

Der große Erntekranz wird dann weithin sichtbar sein. „In früheren Zeiten wurde ein solcher Kranz nach der letzten Ernte auf dem Feld gebunden und dann auf eine Forke gesteckt,“ erläutert Alfred Bölling. Er hatte im Vorfeld über ein Dutzend Garben Weizen und Triticale auf Feldern von Andreas Henrichmann und Georg Schulze Dieckhoff geschnitten – mit eine uralten Sense, deren Sensenbaum noch aus Holz besteht. Früher sei der Kranz auf einem frischen, biegsamen Trieb einer Haselnuss gebunden worden, erzählt Bölling. So üppig wie heute seien die Kränze früher nicht gewesen. Das Kranzbinden gehört zur Brauchtumspflege, für die sich der Heimatverein einsetzt.

320 Familienmitglieder hat die Gemeinschaft, ehrenamtliches Engagement ist ein Kern der Arbeit. „Wir freuen uns über das Interesse an unserem Verein,“ sagte der Vorsitzende und fügte hinzu: Etwa 30 000 Besucher hätten den Heimathof in den vergangenen Jahren kennengelernt. Zum Beispiel bei den Veranstaltungen zur Brauchtumspflege.

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