kfd feiert Jahrestag Seit 70 Jahren auf dem Weg

Münster-Sprakel -

Die kfd St. Marien Sprakel feierte jetzt ihren 70. Jahrestag. Und nicht nur das: Zahlreiche Jubilare nahmen Ehrungen für ihre langjährige Mitgliedschaft entgegen.

Von Claus Röttig
Auch wenn nicht alle Ausgezeichneten die Zeit gefunden hatten, zum 70. Geburtstag der kfd St. Marien Sprakel zu erscheinen, so freute sich Antonie Averbeck (2.v.r.) doch über die vielen Glückwünsche zum runden Geburtstag.
Auch wenn nicht alle Ausgezeichneten die Zeit gefunden hatten, zum 70. Geburtstag der kfd St. Marien Sprakel zu erscheinen, so freute sich Antonie Averbeck (2.v.r.) doch über die vielen Glückwünsche zum runden Geburtstag. Foto: cro

Es war kein Platz mehr zu bekommen im Marienheim: So viele Besucher hatten sich anlässlich des 70-jährigen Bestehens der katholischen Frauengemeinschaft St. Marien Sprakel eingefunden. Antonie Averbeck , die ehemalige Teamsprechern, nahm ein Lied der Frauen, das regelmäßig gesungen wird, als Einstieg in die Feierstunde: „Frauen auf dem Weg, das hören wir regelmäßig. In Sprakel sind die Frauen schon seit 70 Jahren auf dem Weg.“

Dabei hielt sich Averbeck kurz, denn ein langes Programm hatten sich die Frauen vorgenommen. Nicht nur Grußworte aus der Gemeinde St. Josef Kinderhaus wurden gehalten, auch Imke Sievers, die geistliche Leiterin der Stadtfrauen, ließ es sich nicht nehmen, die Bedeutung der kfd zu betonen. „Es ist eine Gemeinschaft, in der Frauen füreinander da sind.” Dabei mache die kfd aus, dass sich jede Frau ganz nach ihren Fähigkeiten und Begabungen einbringe.

Neben den zahlreichen Glückwünschen standen auch viele Ehrungen an: So erhielten Hedwig Löckemann und Mathilde Strux eine Urkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Hedwig Hesse, Irmgard Niehaus, Rosalinde Hinnemann, Hedwig Rohde , Maria Frieling, Elisabeth Renner und Elfriede Strohmann. Die Mitarbeiterinnen und das Besuchsteam wurden ebenfalls bedacht: Für 25 Jahre wurde Luzia Minnemann ausgezeichnet, für 35 Jahre Hedwig Rohde, für 40 Jahre Gertrud Fiege und für 45 Jahre Änne Kottmann.

Kottmann erinnerte sich noch an ihre Anfänge in der kfd Sprakel und „wie das früher alles so lief”. Denn damals habe noch der Pfarrer die Frauen zur kfd eingeladen. „Bei mir was das Pastor Gerbert. Damals, wenn man ein Taufgespräch hatte, war es schon fast normal, dass der Pfarrer den Aufnahmeantrag für die kfd dabei hatte.” Nach und nach hätten sich die Frauen auch immer mehr an den kirchlichen Aufgaben beteiligen dürfen. „Dabei kommt aber auch der Glaube bis heute nicht zu kurz.” Pastoralreferentin Myriam Höping ergänzte die Bedeutung der kfd in der heutigen Zeit: „Sie ist ein Anlaufpunkt für Frauen, ein wunderbares Miteinander. Die Gemeinschaft trägt sehr lange und schweißt zusammen.”

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