Freude über „Tempo-Bremse“ „Tempo 30“ jetzt auch vor der Marienschule

Münster-Roxel -

Eltern, Schüler und Lehrer der Roxeler Grundschule sind dankbar dafür: An der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße darf nicht mehr mit 50 Kilometern pro Stunde gefahren werden. Der Schulweg wird sicherer.

„Tempo 30“: Doris Feldmann (l.) und Kerstin Ahlers (r.), sowie Vertreter von Politik und Elternschaft freuen sich gemeinsam mit Schülern über die Verkehrsberuhigung an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße.
„Tempo 30“: Doris Feldmann (l.) und Kerstin Ahlers (r.), sowie Vertreter von Politik und Elternschaft freuen sich gemeinsam mit Schülern über die Verkehrsberuhigung an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße. Foto: sn

Wann gibt es sowas schon mal zu sehen? Kerstin Ahlers , Leiterin der Marienschule in Roxel, hatte eine leckere Torte in der Hand, auf der ein „Tempo 30“-Schild aus Zuckerguss zu sehen war. „Tempo 30“-Plätzchen gab es auch noch, und das direkt an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße. Das Ganze war eine Dankesaktion. Eltern und Schüler zeigten sich erleichtert: Nach jahrelangem Kampf ist die Verkehrsberuhigung Realität. „Auf 300 Metern“, wie Thomas Roßbach, stellvertretender Schulpflegschaftsvorsitzender, schätzte.

Nachdem die Verwaltung „Tempo 30“-Initiativen stets mit der Begründung abgewiesen habe, die Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße sei eine vielbefahrene Durchgangsstraße, sei es jetzt dank einer Änderung der Bundesgesetzgebung ganz schnell gegangen, freute sich Beate Kretzschmar, SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung West.

Demnach soll vor Schulen, Kitas und Senioreneinrichtungen nun stets „Tempo 30“ gelten. Und so kam die Verkehrsberuhigung also auch im Herzen Roxels an. „Ende gut, alles gut“, meinte die Schulpflegschaftsvorsitzende Doris Feldmann.

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