Kolping-Mitglieder trafen sich im Pfarrheim St. Sebastian
Auch Kolping fehlt der Nachwuchs

MÜNSTER-NIENBERGE -

Es war ein Tag des Gedenkens. Auch die eigenen Probleme wurden dabei deutlich.

Mittwoch, 13.12.2017, 07:12 Uhr

Den Kolping-Gedenktag feierten (v.l.) Dieter Strompen, Vorsitzender der Kolpingsfanilie, Schriftführer Gerd Freitag und Jörg Falke, Leiter der Bläsergruppe.
Den Kolping-Gedenktag feierten (v.l.) Dieter Strompen, Vorsitzender der Kolpingsfanilie, Schriftführer Gerd Freitag und Jörg Falke, Leiter der Bläsergruppe. Foto: Siegmund Natschke

„Man muss etwas tun“, sagt Dieter Strompen , der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Nienberge. Sich gesellschaftlich engagieren und für Schwächere einsetzen, das tat der katholische Geistliche Adolph Kolping schon vor über 150 Jahren. Sein Wirken reicht bis in die heutige Zeit hinein. Auch in Nienberge feierten die Aktiven den Kolping-Gedenktag.

„Wie jedes Jahr“, so Strompen. Er verkennt aber auch die Probleme in Bezug auf den Nachwuchsmangel der Kolpingsfamilie nicht. „Viele wollen sich heute nicht mehr in einem Verein binden, aber man muss aktiv bleiben“, so der Vorsitzende. So wie die derzeitigen Mitglieder in der Kolpingsfamilie Nienberge. Zunächst feierten alle eine Messe in der St.-Sebastian-Kirche, die Pfarrer Daniel Zele hielt. Die Bläservereinigung St. Sebastian unter der Leitung von Jörg Falke sorgte für den musikalischen Rahmen.

Frühstück

Dann war viel Zeit für Gespräche beim anschließenden Frühstück im Pfarrheim der St.-Sebastian-Gemeinde Die Kolping-Mitglieder gedachten auch des ehemaligen Kassierers Ferdinand Konermann, der in diesem Jahr seine 60-jährige Mitgliedschaft feiern konnte, aber vor wenigen Tagen verstarb. Die Ehrenurkunde konnte Konermann zu Lebzeiten noch persönlich überreicht werden.  

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