Andrea Ottenjann stellt aus Ein „Tatort“ mitten im Kunst-Atelier

Münster-Nienberge -

Der „Tatort“ ist inzwischen ein Klassiker. Allerdings ist nicht der Tatort im Fernsehprogramm gemeint, sondern der „Tatort Kunst“ in Nienberge.

Von Hubertus Kost
 „Tatort Kunst“, 17. Folge: Dazu lädt Andrea Ottenjann am Samstag und Sonntag in ihr Atelier in der Sebastianstraße 11 ein
 „Tatort Kunst“, 17. Folge: Dazu lädt Andrea Ottenjann am Samstag und Sonntag in ihr Atelier in der Sebastianstraße 11 ein Foto: hko

Genauer: die Ausstellung, zu der die Künstlerin Andrea Ottenjann in ihr Atelier in der Sebastianstraße 11 einlädt. Ein ganz besonderer Tatort in der 17. Folge: „Pigmente, Pinsel, Farben und viele bemalte Leinwände“, so heißt es in der Einladung, sollen das Herz der Besucher höher schlagen lassen.

Die Nienbergerin zeigt einen Querschnitt aus ihrer Arbeit der vergangenen zwölf Monate. Dafür hat sie mehr Platz zur Verfügung, denn seit September 2016 arbeitet Andrea Ottenjann in ihrem neuen großen Atelier oder vielmehr am größeren „Tatort“. Und der ist für die Künstlerin dort, wo Kunst gemacht und den Besuchern vermittelt werde: „mitten im Atelier.“

Am Samstag (11. November) von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag (12. November) von 11 bis 18 Uhr gibt es reichlich Gelegenheit, Bilder zu erleben, die „die Seele der Menschen“ berühren, so beschreibt es der neue Katalog. Und genau das will Andrea Ottenjann: mit Farbe und Struktur gefühlte Momente darstellen und den Betrachter in die Bilderwelten eintauchen lassen. „Ein Bild ist ein Gefühl“, sagt sie.

Der Großvater schenkte der kleinen Andrea vor vielen Jahren ein Kästchen mit Ölfarben. Das war der Start in die Malerei, die sich für die Nienbergerin zu einem wichtigen Teil ihres Lebens entwickelte. Seit 20 Jahren stellt sie ihre Arbeiten aus. In diesem Jahr nahm sie an der Kunstmesse „Art Lingen“ und an der Ausstellung im „Bergkristall“ in Oberstaufen teil – beides hochkarätige Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung.

Andrea Ottenjann beschäftigt sich in ihrer Malerei viel mit Landschaften. Das sei ihre Inspirationsquelle, sagt sie. Dabei handelt es sich besonders um die Provence und um das Münsterland. „La vie est belle“ – der Satz auf einem Schriftzug im Atelier könnte sich auf beide Landschaften beziehen. Er steht aber auf jeden Fall für das Lebensmotto der Künstlerin: „Das Leben ist schön.“

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