Schützenbruderschaft St. Lamberti
Im Herbst soll alles fertig sein

Münster-Mecklenbeck -

Die Mecklenbecker St.-Lamberti-Schützen haben allen Grund zur Freude: Die lang ersehnte neue Schießhalle wird Realität. Bereits im Herbst 2018 soll sie fertig sein.

Montag, 16.04.2018, 20:04 Uhr

Oberst Frank Hohmann (vorne, 5.v.l.) und Bauleiter Fritz Gellenbeck (6.v.l.) übernahmen den ersten Spatenstich für die neue Schießhalle. Wacker-Chef Ulrich Beckschulte (4.v.l.) hat mit der St.-Lamberti-Schützenbruderschaft einen neuen Kooperationspartner für den Sportverein gefunden. Foto: sn

Bald ist sie herum, die Zeit ohne Schießstand. Seit dem Abriss des alten Paulushofs ist die Mecklenbecker St.-Lamberti-Schützenbruderschaft ohne sportliche Heimat. Durch immenses Engagement der Schützen dürfte dieser Missstand in einigen Monaten vorbei sein: Am Wochenende fand der erste Spatenstich für die neue Schießhalle statt. Sie wird auf dem Gelände von Wacker Mecklenbeck an der Egelshove gebaut.

Beharrlich waren sie, die Aktiven der St.-Lamberti-Schützenbruderschaft. Auch bürokratische Verzögerungen nahmen sie wiederholt gelassen hin. Seit Dezember 2017 liegt nun die Baugenehmigung für die neue Schießhalle vor. Mit Wacker Mecklenbeck hat man scheinbar einen idealen Partner gefunden. „Wir ergänzen uns“, heißt es von beiden Seiten.

Die Stätte für den Luftgewehrsport wird nun auf dem Gelände des Sportvereins gebaut, direkt neben der Tennishalle. Die Idee zur Kooperation kam ursprünglich von Kaiser Raphael Tiehen und Wacker-Vorstandsmitglied Christian Hotho. Und nun sei das Ganze „mit entscheidenden Schritten auf die Zielgerade eingebogen“, freut sich St.-Lamberti-Sprecher Wolfgang Rheinhard.

„Im Herbst“ solle die Schießhalle fertig sein, hat sich Bauleiter Fritz Gellenbeck vorgenommen. Ab dann könnten sechs Schießbahnen genutzt werden. Insgesamt hat die Halle eine Größe von 134 Quadratmetern.

Kostenpunkt: 120 000 Euro sind veranschlagt. Es gebe viel Eigenleistung, sagte Oberst Frank Hohmann. Auch Sponsoren seien weiterhin willkommen.

Den Fortschritt des Projekts kann jeder mitverfolgen, nicht nur vor Ort auf dem Wacker-Gelände. Schon bald soll es ein „Bau-Tagebuch“ auf der Internetseite der St.-Lamberti-Schützenbruderschaft geben (www.st-lamberti-mecklenbeck.de), das über die jeweiligen Details Auskunft gibt.

Im Herbst ist dann auch ein Richtfest geplant, und ab dann könne es auch schon mit dem Sport losgehen, meint Rheinhardt. Die Schießhalle sei nicht zuletzt auch deshalb wichtig, weil die Mecklenbecker Schützenbruderschaft eine eigene Jugendabteilung habe. Auch den Schützen anderer Stadtteile, wie Roxel oder Albachten, könne die Schießhalle zur Verfügung stehen. Und die dortige Jugendarbeit fördern.

Und während auf dem Platz nebenan die Fußballer fleißig kickten, kam den Schützen beim ersten Spatenstich noch eine weitere Gemeinsamkeit mit den Sportlern von Wacker in den Sinn: „Wir schießen beide“, meinte einer. Die einen auf die Zielscheibe, die anderen aufs Fußballtor.

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