Adventskonzert in der Martin-Luther-Kirche
Adventskonzert mit Tradition

Münster-Mecklenbeck -

Das Adventskonzert der evangelischen Gemeinde in Mecklenbeck hat Tradition: Auch in diesem Jahr hatte die Johannes-Gemeinde in die Martin-Luther-Kirche eingeladen, um gemeinsam zu musizieren.

Sonntag, 17.12.2017, 17:12 Uhr

In der Martin-Luther-Kirche hörten die Besucher des Adventskonzerts ein abwechslungsreiches Programm, das sich aus traditionellen und modernen Stücken zusammensetzte.
In der Martin-Luther-Kirche hörten die Besucher des Adventskonzerts ein abwechslungsreiches Programm, das sich aus traditionellen und modernen Stücken zusammensetzte. Foto: cro

Das Adventskonzert der evangelischen Gemeinde in Mecklenbeck hat schon eine lange Tradition: Auch in diesem Jahr hatte die Johannes-Gemeinde wieder in die Martin-Luther-Kirche eingeladen, um gemeinsam zu musizieren. Denn das Konzert sollte nicht nur zu einem Ohrenschmaus werden, sondern die Besucher auch zum Mitsingen animieren.

„Unsere Gemeinde hat musikalisch sehr viel zu bieten”, sagte Pfarrer Jan-Christoph Borries, der selbst zur Gitarre griff. So sei es nicht verwunderlich, dass gleich drei Gruppen aus der Gemeinde zur Gestaltung des musikalischen Abends beitrügen. „Es macht sowohl der Kirchenchor mit als auch die Band ‚Old Saints and Young Sinners‘ sowie der Posaunenchor”, so der Pfarrer. Das erfülle ihn mit großer Freude, denn so viel Musik sei in einer Gemeinde nicht selbstverständlich. „Aber wir haben das Glück.”

Den Auftakt machte der Kirchenchor mit dem Stück „Stimmet Hosianna an“, gefolgt von dem Posaunenchor in Begleitung der Kirchenorgel und der Gemeinde mit „Wie soll ich Dich empfangen”. Dabei hatten die Bläser auf der Orgel-Empore Platz genommen, während sowohl die Kirchenband als auch der Chor im Altarraum auftraten. „Wir haben uns bewusst für ein buntes Programm entschieden, dass sowohl traditionelle Kirchen- und Adventslieder umfasst als auch moderne Stücke”, erklärte Borries. Getreu nach dem Motto: „Von Phil Collins bis Händel, von Barock bis in die Moderne: Weiter kann man den Bogen wohl nicht spannen.”

Für ein besonderes Highlight sorgte die Solistin Dr. Irmgard Lensing, die das Stück „Oh Du Wonne” präsentierte, die Arie aus Händels Messias.

Für Kurzweil sorgten zudem die Texte, die Borries und Pfarrerin Dr. Friederike Barth vorlasen. Da wurde unter anderem ein „Pubertier” angesprochen, das auch zu Weihnachten in der Familie schnell zu einem „Boykottier” werde, aber am Ende dann doch ganz handzahm sei. Und dass sich die Wunschzettel von Männern und Frauen unterscheiden, wurde ebenfalls auf amüsante Weise unter Beweis gestellt.

Für Borries hatte das Konzert gleich im doppelten Sinne eine Bedeutung: „Zum einen ist es eine entspannte Zeit, die man sich in der Vorweihnachtszeit gönnen sollte. Außerdem sind wir am Originalort, wo die Geburt Christi gefeiert wird, und das gehört einfach dazu.” Hinzu komme, dass so ein Konzert auch für die Beteiligten eine große Leistung sei: „Alle machen es ehrenamtlich, vom jüngsten Musiker mit 16 bis zum ältesten mit 80.” Das ist Borries sehr wichtig: „Denn das macht so ein Konzert lebendig.”

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5365212?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F140%2F
Dachstuhl ausgebrannt
In der Nacht zum Mittwoch wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand im Bereich Masbeck gerufen.
Nachrichten-Ticker