Fritz-Stricker-Straße
„Eingriffe in Natur und Landschaft“

Münster-Mecklenbeck -

Geht es nach dem Willen der SPD in der Bezirksvertretung West, dann soll es an der Fritz-Stricker-Straße eine neue Radwegführung geben. Das lehnt die Stadtverwaltung jedoch ab.

Mittwoch, 06.12.2017, 17:12 Uhr

Radfahrer, die den Radweg entlang der Fritz-Stricker-Straße in voller Länge nutzen, müssen bislang stets die Fahrbahn queren.  
Radfahrer, die den Radweg entlang der Fritz-Stricker-Straße in voller Länge nutzen, müssen bislang stets die Fahrbahn queren.   Foto: sch

Wie kann die Situation für Radfahrer an der Fritz-Stricker-Straße verbessert werden? Die Sozialdemokraten in der Bezirksvertretung West haben sich dazu einige Gedanken gemacht.

Bereits im April dieses Jahres erreichte die Verwaltung – wie berichtet – ein Vorschlag der SPD , wonach ein neuer Radweg rechts der Fritz-Stricker-Straße bis zur Zufahrt zur GAD geprüft werden solle. Denn, so heißt es in dem Antrag der Sozialdemokraten: „Von der Weseler Straße in Richtung Mecklenbecker Straße verläuft der Radweg zunächst links der Straße, dann rechts der Straße.“ Diese Situation sei für Radfahrer ungünstig. Es müsse Abhilfe geschaffen werden.

Die Verwaltung reagierte nun, sie lehnt die Forderung der SPD ab. Begründung: Die im Antrag angesprochene Grünfläche auf der Ostseite der Fritz-Stricker-Straße sei als öffentliche Grünfläche mit einem Regenwasserklär- und Rückhaltebecken belegt. Deswegen, so erläutert Christian Schowe vom Stadtplanungsamt den Sozialdemokraten, würde eine neue Radwegeführung „zu erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft“ führen. Das Überqueren der Fritz-Stricker-Straße sei zudem „verhältnismäßig gefahrlos“, weil die GAD-Straße gut einsehbar sei.

Dies stößt auf Unverständnis bei den Sozialdemokraten. Die Verwaltung habe den Antrag nicht verstanden, so heißt es. Schon jetzt würden etwa die Radfahrer auf der rechten Straßenseite fahren und nicht den linken Radweg benutzen. „Der Bürger erkämpft sich das, was die Verwaltung ablehnt“, meinte Bezirksvertreter Udo Junge. Auch den alternativ vorgeschlagenen Ausbau des vorhandenen Fußwegs durch das Waldstück östlich der Fritz-Stricker-Straße hat das Stadtplanungsamt verworfen. Nun soll mit einem Antwortschreiben an die Verwaltung reagiert werden.

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