Neuer Wohnraum in Münsters Westen Mecklenbeck: Startschuss fürs Neubaugebiet      

Münster-Mecklenbeck -

Auf dem rund acht Hektar großen Areal in Mecklenbeck, auf dem einst das Autohaus Beresa ansässig war, wird in Kürze mit der Erschließung neuen Wohnbauterrains begonnen: mehr 300 Wohnungen und 34 Reihenhäuser sind geplant. Der erste Spatenstich soll am 14. September erfolgen.

Von Thomas Schubert
Potenzialfläche: Auf dem derzeit noch brachliegenden Terrain zwischen Weseler Straße, Meckmannweg und Schwarzem Kamp soll schon bald mit dem Bau neuer Wohnungen begonnen werden. Der symbolische erste Spatenstich findet am 14. September statt.
Potenzialfläche: Auf dem derzeit noch brachliegenden Terrain zwischen Weseler Straße, Meckmannweg und Schwarzem Kamp soll schon bald mit dem Bau neuer Wohnungen begonnen werden. Der symbolische erste Spatenstich findet am 14. September statt. Foto: sch

Bereits im Jahr 2011 wurde der städtebauliche Wettbewerb zur Entwicklung des geplanten Baugebiets zwischen Weseler Straße, Meckmannweg und Schwarzem Kamp ausgelobt. Rund sechs Jahre später soll es auf dem insgesamt rund acht Hektar großen Areal nun endlich losgehen: Am Donnerstag (14. September) geht dort im Beisein von Oberbürgermeister Markus Lewe und weiterer Gäste der erste Spatenstich zur Erschließung des neuen Wohnquartiers über die Bühne.

Verantwortlich dafür, dass die Arbeiten in Angriff genommen werden, ist die Quartier M1 GmbH. Das Gemeinschaftsunternehmen der Sendener Kappel-Gruppe und der Bochumer Markus-Bau GmbH hat – wie berichtet – bereits im Jahr 2014 rund die Hälfte des zur Verfügung stehenden Areals übernommen. Dort waren bis zum kompletten Abriss sämtlicher Gebäude das Autohaus Beresa und die Wäscherei Schlüter ansässig. Mittlerweile ist aus dem einst mit Gewerbeimmobilien bestückten Areal eine Brachfläche geworden, die darauf wartet, bebaut zu werden.

Als Erschließungsträger will die Quartier M1 GmbH nun die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Firmen Markus-Bau und die Gelsenkirchener Vivawest Wohnen GmbH auf dem ihnen zur Verfügung stehenden rund 42 000 Quadratmeter großem Terrain rund 320 Mietwohnungen sowie 34 Reihenfamilienhäuser errichten können. „Das Areal präsentiert sich als große Potenzialfläche zur Entlastung des münsterischen Wohnungsmarkts“, heißt es einer Mitteilung des Gemeinschaftsunternehmens.

Nach der Erschließung des Geländes soll im kommenden Jahr dann auch der Auftakt der ins Auge gefassten Wohnbauaktivitäten erfolgen. Das Investitionsvolumen dafür wird von der Quartier M1 GmbH mit rund 70 Millionen Euro veranschlagt.

Die Mehrfamilienhäuser, mit deren Planung die münsterischen Architekturbüros „Bleckmann und Krys“ sowie „Landheer Architekten“ beauftragt sind, werden von der Vivawest Wohnen GmbH in Eigenregie errichtet. Sie wird nach der Fertigstellung auch die Bewirtschaftung der 320 neuen Wohnungen übernehmen.

Die vorgesehenen 34 Reihenhäuser wiederum werden von der Markus-Bau als Bauträgermaßnahme realisiert. Sie sollen über die Immobilien-Abteilung eines münsterischen Kreditinstituts vermarktet werden.

Während die Quartier M1 GmbH mit dem ersten Spatenstich bereits den Startschuss für ihre Neubau-Aktivitäten gibt, lassen die der Stadt Münster noch auf sich warten. Wie aus dem Amt für Immobilienmanagement zu erfahren, wird die Erschließung der städtischen Grundstücke im Baugebiet zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen. Die Pläne der Stadt sehen die Errichtung weiterer Reihenhäuser sowie einer Kindertagesstätte vor. Die Reihenhaus-Grundstücke sollen erst im kommenden Jahr gemäß den Vergaberichtlinien der Stadt Münster veräußert werden.

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