„Tempo 30“ in Münsters Westen Bald mehr Tempolimits an Hauptverkehrsadern

Münster-West -

Dank der geänderten Straßenverkehrsordnung sind Geschwindigkeitsbeschränkungen nun auch an großen Verkehrsadern möglich.

Von Thomas Schubert

„Wir haben jetzt ganz andere Möglichkeiten“, hob Norbert Vechtel , Leiter der städtischen Straßenverkehrsbehörde, im Hinblick auf die Ausweisung neuer „Tempo 30“-Bereiche hervor. Die noch recht junge und „dramatische Änderung“ der Straßenverkehrsordnung ermögliche nun auch an Hauptverkehrsstraßen die relativ unkomplizierte Einrichtung solcher Tempolimits, erläuterte der Verkehrsexperte den Mitgliedern der Bezirksvertretung West. Deshalb könne es im Stadtbezirk schon bald neue „Tempo 30“-Bereiche geben.

Aufgrund der Neuregelung kann laut Vechtel im Umfeld von Schulen, Kitas, Krankenhäusern und Seniorenheimen ohne größere bürokratische Hürden ein Tempolimit angeordnet werden. Voraussetzung sei, dass die Einrichtungen einen direkten Zugang zur betreffenden Hauptverkehrsstraße hätten, und dass auf dieser im Nahbereich starker Ziel- und Quellverkehr herrsche.

Nachdem im Roxel – wie berichtet – unlängst bereits an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße / Tilbecker Straße ein „Tempo 30“-Bereich ausgewiesen worden war, arbeitet die Stadtverwaltung zur Unfallprävention bereits an weiteren Geschwindigkeitsbeschränkungen in Münsters Westen.

Vorgesehen ist, so Vechtel, dass in Roxel demnächst auch im Bereich Alter Gemeindeplatz und Havixbecker Straße bis zur Einmündung Buschkamp ein „Tempo 30“-Bereich ausgewiesen wird. Das sei in Arbeit. Ebenfalls ins Visier genommen wurde unter anderem bereits der Dingbängerweg in Mecklenbeck. Auch dort würde – wie in der Bezirksvertretung bereits gefordert – „Tempo 30“ Sinn machen: Dort sind zwei Kindertagesstätten sowie die Peter-Wust-Schule beheimatet.

Leserkommentare
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5135893?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F140%2F