Gehörlosensportverein Münster Klein, aber ganz besonders

Münster-Mecklenbeck -

Die Resonanz war groß: Mit zahlreichen Gästen feierte der münsterische Gehörlosensportverein sein 50-jähriges Bestehen. Sechs Gründungsmitglieder waren im Mecklenbecker Gehörlosenzentrum dabei mit von der Partie.

Zum 50-jährigen Bestehen des Gehörlosensportvereins gratulierte der Vorsitzende Stefan Köster (r.) den anwesenden Gründungsmitgliedern.
Zum 50-jährigen Bestehen des Gehörlosensportvereins gratulierte der Vorsitzende Stefan Köster (r.) den anwesenden Gründungsmitgliedern. Foto: ann

„Großer Bahnhof“ im Mecklenbecker Kulturzentrum für Gehörlose: Auf den Tag genau wurde am 26. August der Gehörlosen-Sportverein Münster ein halbes Jahrhundert alt. Der Vorsitzende Stefan Kösters begrüßte eine große Festgesellschaft – natürlich in Gebärdensprache, die für die Hörenden von Dolmetscherin Marja Hummert übersetzt wurde.

Kösters drückte seine Freude aus, dass die Vereinsfamilie sich über eine so beachtlich lange Zeitspanne nicht nur gehalten habe, sondern gewachsen sei und das sportliche Angebot erheblich vergrößert habe. Bewegt stellte er fest, dass von den 17 Gründungsmitgliedern sechs an diesem Festtag anwesend seien: Klaus Kratzer , Ingeborg Kratzer, Rolf Wegesser, Klaus Eckervogt, Franz-Josef Möllerfeld und Dieter Böhm. Er überreichte ihnen Ehrenurkunden und Münster-Gutscheine.

Bürgermeisterin Beata Vilhjalmsson überbrachte Glückwünsche des Rat der Stadt Münster. Jochen Temme vom Stadtsportbund gratulierte dem Verein, der zwar kein großer sei, aber ein ganz besonderer.

Geldgutscheine und gute Wünsche wurden auch von den Gehörlosensportvereinen aus Bielefeld, Hamm, Recklinghausen und Schwerte überbracht. Vereinsmitglied Günter Depenbrock schenkte einen selbst gezimmerten Vogelnistkasten. „Für gehörlose Vögel. Die gibt es ja vielleicht auch“, meinte er augenzwinkernd.

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