Open Stage
„Kunst kann man einfach nicht domestizieren“

Münster-Kinderhaus -

Bereits zum 13. Mal wurde zur „Open Stage” eingeladen. Moderator Simon Blümer, besser bekannt unter dem Namen „Don Simon und das Monopol”, brachte das Konzept auf den Punkt: „Jede Art von Kunst ist willkommen.”

Sonntag, 17.12.2017, 17:12 Uhr

Das Duo Blaupause  – Tina La Werzinger und „Herr Klüter” – beteiligte sich an der 13. Auflage der „Open Stage“ im Kap.8 im Bürgerhaus mit Chansons.
Das Duo Blaupause  – Tina La Werzinger und „Herr Klüter” – beteiligte sich an der 13. Auflage der „Open Stage“ im Kap.8 im Bürgerhaus mit Chansons. Foto: cro

Gemütlich war es im Kap.8 im Mokido im Bürgerhaus Kinderhaus. Sessel standen auf der Bühne, die Besucher rückten gerne ein bisschen zusammen. Bereits zum 13. Mal wurde zur „Open Stage” eingeladen. Moderator Simon Blümer, besser bekannt unter dem Namen „Don Simon und das Monopol”, brachte das Konzept auf den Punkt: „Jede Art von Kunst ist willkommen.”

Auf die Gäste wartete ein abwechslungsreiches Programm von Poetry-Slam, Musik bis zu Literatur. „Kunst kann man einfach nicht domestizieren, wir können bei dem Format auch nicht entscheiden, was auf der Bühne präsentiert wird.” Das wolle man auch nicht. „Das entscheidet ganz allein der Künstler”, so Don Simon.

Den Auftakt machte das Duo Blaupause: Mit Kontrabass, Gitarre und Ukulele bezauberten Tina La Werzinger und „Herr Klüter” mit Liedern im Stil französischer Chansons. Dass da auch schon einmal eine Katze als Thema herhalten durfte, überraschte keinen der Besucher. Dass Literat Malte Klingenhäger von einer mehr oder minder verunglückten Bekanntschaft berichtete, die sich so gar nicht in die richtige Richtung entwickeln wollte, sorgte für viel Applaus. Weitere Teilnehmer der „Open Stage” waren Christian Lötters an der Gitarre, Musiker Philipp Hesse, Mathis Jonathan Uhl und Anna Thimm mit einem Poetry Slam.

„Dieses Format der Kunst ist schon etwas Besonderes, denn man wird gerade im Kap.8 durch die Nähe zum Publikum sehr schnell mit den Gästen warm”, erläuterte der Moderator. Das mache gerade denen, die sonst nicht auf die Bühne gingen, den Schritt einfacher. „Denn gerade dafür ist die ‚Open Stage‘ gemacht. Man kann sich nicht blamieren, sondern soll einfach zeigen, was man so drauf hat”, erklärte Don Simon. Dabei sei ihm aber nicht egal, was auf der Bühne passiere: „Es gibt zumindest für mich keine Favoriten, aber ich bin ein großer Fan von mir selber”, stellte Don Simon mit einem Augenzwinkern fest.

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